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Vom 20. bis 22. August 2004 haben meine Frau und ich einen Kurzurlaub auf der Insel Pellworm gemacht.
Pellworm ist eine ovale Nordseeinsel mit einem Deich herum. Leider sieht man außer vom Leuchtturm, dem Hafen und der Deichkrone aus nirgendwo das Meer. Man hat den Eindruck, man befindet
sich im Binnenland. Für ein paar Tage ist das aber ganz nett.
Erster Tag
Die Anreise erfolgte via Autobahn durch den zum Glück staufreien Elbtunnel bei Hamburg, vorbei an Husum und über
den Dann nach Nordstrand bis zur Einschiffung in Strucklandungshörn.
Übergesetzt wurde dann mit der NPDG (Neue Pellwormer Dampfschiffahrtsgesellschaft).
Die Kantine ganz unten im Schiff kann man nicht empfehlen - lieber etwas zum Essen mitnehmen!
Man kann ein Auto mitnehmen, allerdings ist wegen des geringen Platzangebotes eine Reservierung empfehlenswert.
Auf der Inseln angekommen war es doch schon sehr kalt, so daß wir uns erst einmal mit ein paar Bekleidungsstücken in Geschäften beim Hafen eingedeckt haben.
Vorher mußten wir warten und haben uns die Zeit mit einem Eis im Eiskaffee vertrieben, wobei der Service sehr lange dauerte.
Übernachtet haben wir im Hotel Friesenhof beim
Leuchtturm hinterm Deich. Das Hotel ist zu empfehlen, vor allen
Dingen die abendliche Küche. Es war gerade vor wenigen Wochen wieder eröffnet worden.
Am ersten Abend hatte es sehr gestürmt, so daß wir nur einen kleinen Spaziergang auf dem Deich hinter uns brachten.
Zweiter Tag
Am nächsten Morgen haben wir mit den mitgebrachten Fahrrädern einmal die Insel auf dem Deich unrundet (etwa 25 km).
Diese Umrundung nimmt man am Besten vor dem Deich vor, da man auf dem Deich schlecht radeln kann (aber zu Fuß gehen kann).
Wir hatten dabei sehr klare Sicht und konnten ohne Probleme bis nach Amrum schauen (mit einem Fernglas noch deutlicher).
Sehr schön waren die Luftspiegelungen im Wattenmeer am Horizont zu erkennen.
Auf dem Weg um die Insel entlang des Deiches schaut man sich unter anderem die Ruine der
alten Kirche, den Hooger Fähranleger,
die einzige (nicht mehr funktionierende) Mühle, wo man auch Essen kann, die unwirtliche einsame Nordostecke (Bupheverkoog) mit Halligenblick, den Hafen
und den Fähranleger an.
Im Hafen kann man dabei sehr schön sitzen und der Ebbe und Flut zuschauen, wenn man ein wenig Zeit hat (einige Meter Tidenhub).
Ich nutze die Gelegenheit und habe dort meinen ersten Pellworm Cache versteckt.
Da wir nach der Inselumrundung festgestellt hatten, daß es keinen Strand auf Pellworm gibt, haben wir uns an einem "grünen Strand" zum Baden entschieden.
Die Flut lief gerade etwas ab und so sahen wir den Moder und Schlick zu unseren Füssen zum Glück nicht. Das Wasser war warm, aber die Strömung so stark, daß man
schon Fußkontakt mit dem Boden halten sollte. Letzteres ist wegen des flach abfallenden Bodens aber kein Problem gewesen. Ein Badespaß ist aber etwas anderes!
Am Abend haben wir uns dann in einem Ponyhof
unter vielen pferdebegeisterten jugendlichen Mädchen und dennoch verräucherten Gaststätte etwas Warmes gegönnt.
Dritter Tag
Am dritten Tag sind wir quer über die Insel zum Fähranleger Hooge gefahren, um anschließend in einem weiten Bogen über den
ganz einsamen und leeren Inselflughafen und der
Hybridkraftwerksanlage der Schleswag zum Hotel zurück zu fahren.
Dort habe ich neben meinem zweiten Cache
versteckt und eines meiner seltenen Panoramen mit einer analogen Kamera gemacht:

Panorama des Hybridkraftwerkes auf Pellworm (Klick auf das Bild)
Anschließend haben wir uns dann wieder zur Fähre begeben und waren spät Abend am Sonntag wieder zu Hause.
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