ORBITWORKBENCH / Ausführliche Hilfe

Eingaben verstehen. Ergebnisse prüfen.

Praktische Anleitung zur Windows-Anwendung. Beschriftungen, Meldungen, Erklärhover und berechnete Texte unterstützen Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch. Website und Hilfe sind vollständig in diesen sechs Sprachen verfügbar.

Die erste Bahnbestimmung

Installieren Sie zuerst die astronomischen Daten. Öffnen Sie eine MPC-OBS80-Datei mit Open… oder laden Sie Beobachtungen mit MPC…. Bei mehreren Objekten wählen Sie das gewünschte aus, prüfen die Störkörper und betrachten die erste Lösung. Auto-Solve führt fünf vollständige Verbesserungsschritte aus, Full step genau einen.

Wechseln Sie zu Observations und vergleichen Sie res. RA, res. Dec und res. total. Stationsfarben und Stationsangaben helfen, Muster vor dem Ausschließen von Positionen zu untersuchen. Öffnen Sie Ephemeris, wählen Sie UTC, eine Station, eine Startzeit und Schritte von 1h. Run berechnet die Tabelle, Star chart zeigt ihre Spur. Speichern Sie Elemente und Residuen vor dem Wechsel des Modells.

Astronomische Daten installieren

Install astronomy data… lädt fehlende Dateien direkt bei den Anbietern, prüft Größe und SHA-256, entpackt das EFCC18-Archiv und installiert das Ergebnis unter data/astronomy. Gültige vorhandene Dateien werden verwendet. JPL DE430 liefert Planeten- und Mondpositionen und ist erforderlich. BC-405 liefert 300 Asteroidenstörkörper; EFCC18 bias.dat ermöglicht Katalogkorrekturen. Diese beiden Ergänzungen sind für die entsprechenden Funktionen optional.

Der vollständige Download umfasst ungefähr 243 MB, die installierten Dateien etwa 270 MB; zusätzlicher Platz für Downloads und Dateiaustausch ist nötig. Der Dialog zeigt den Fortschritt und erlaubt den Abbruch. Eine unvollständige Datei ersetzt keine gültige Installation. Gemeinsame Daten bleiben beim Wechsel des Buildordners erhalten. Stationsdaten werden separat aktualisiert. Anbieter und Internetgeschwindigkeit bestimmen die Dauer.

Open… und MPC…

Open… liest OBS80, ADES PSV und ADES XML mit Bill Grays Konverter aus dem Quellcode. Andere Zeilen werden kommentarlos übergangen. Werden keine Beobachtungen erkannt, bleiben Ihre bisherigen Beobachtungen, die Bahn und die Ephemeriden erhalten.

MPC… versteht Nummern, normale und komprimierte Bezeichnungen sowie Namen: 875432, 2024 YR4, K24Y04R, C/2023 A3 oder Ceres. Refresh lists lädt die vollständigen aktuellen NEOCP-/PCCP-Listen in die Auswahl. PCCP heißt Possible Comet Confirmation Page. Die Bezeichnung wird vor dem Download geprüft. Ein Serverfehler ist kein Nachweis einer falschen Bezeichnung.

Search names im Dialog MPC observations versteht Teilnamen: Jahn eingeben, Search names drücken, dann (10340) Jostjahn auswählen und Find at MPC drücken. Alle Treffer werden angezeigt; mehrdeutige Ergebnisse werden nicht automatisch ausgewählt. Die vollständigen offiziellen MPC-Namenslisten für Kleinplaneten, Kometen und interstellare Objekte werden mit SHA-256 gecacht und bei einer Suche täglich aktualisiert. Bei Ausfall kann die geprüfte ältere Liste mit Altersangabe benutzt werden. Beispiele: 1P/Halley / 0001P, 2I/Borisov / 0002I, C/2023 A3 / CK23A030, 2024 YR4 / K24Y04R.

Ein Klick auf ein Namensergebnis übernimmt dessen Nummer bzw. Bezeichnung; Find at MPC lädt die Daten. Das Fenster schließt erst nach einem vollständigen erfolgreichen Abruf. Bei einem Dienstfehler bleiben Ergebnisliste und Auswahl im Fenster erhalten; Retry at MPC wiederholt den Abruf. HTTP 500 bedeutet einen internen MPC-Serverfehler und beweist keine falsche Objektwahl. Vorübergehende HTTP-Fehler 500/502/503/504 werden einmal automatisch wiederholt. Bei fortbestehendem Fehler werden Status und Bedeutung angezeigt; bisherige Beobachtungen und Ephemeriden bleiben erhalten. Eine wirklich unbekannte Bezeichnung wird bei der Prüfung gesondert gemeldet.

Layout und Navigation

Links liegen vier einklappbare Bereiche: Observations / perturbers, Orbital elements, die Hauptausgabe und Station data / notes. Mit dem kleinen Dreieck im Titel gewinnen Sie Höhe. Ziehen Sie den Stationsteiler nach oben für längere Angaben. Ein Klick auf den Elementtext wechselt zwischen klassischer und alternativer Darstellung ohne neue Berechnung.

Die fünf Layoutschalter heißen OBS80, Residuals, Delta t, Units und Colors; aktive Modi sind blau. Andere sichtbare Felder ändern die benötigte Breite, behalten aber die Fensterposition. Observations, Ephemeris, Orbit, Residuals, Star chart und Real sky teilen die Hauptausgabe. Rechts sind Aktionsbuttons in Vierergruppen angeordnet; ihre Einstellungen öffnen darunter. Feld und vorangestellter Titel besitzen Erklärhover. View → Sort by ändert die Zeilenfolge; Input order erleichtert den Vergleich zur Quelle.

Objects dockt an den sichtbaren Rahmen des Hauptfensters an, auch beim ersten Anzeigen, Größenänderungen, Monitorwechsel und geänderter DPI-Skalierung. Die sichtbaren oberen und unteren Kanten stimmen überein.

Jede Objektauswahl, auch eine Kombination, behält ihre eigene Bahn, Kovarianz, Ephemeride, Elementreihe, Ausschlüsse, Sigmas, Zeilenauswahl und Sortierung. Beim Start ohne Dateiargument stellt eine geprüfte Sitzung die vollständige importierte Quelle, ausgewählte Objekte, Einstellungen, Layout, Ansicht und Fensterposition wieder her. Unter data/workspace-session wird atomar mit SHA-256 und letzter gültiger Sicherung gespeichert. Änderungen an Daten, Kern oder Einstellungen markieren Ergebnisse als veraltet. Beschädigte angewendete Eingabedaten werden gemeldet; Full step baut sie aus der intakten Quelle neu auf.

Der hohe ›-Button klappt die gesamte Einstellungsseite nach rechts ein; ‹ klappt sie aus. Die Ausgabe nutzt die frei gewordene Breite. Das Windows-Quadrat maximiert die App. Bei sichtbarer Objects-Liste bleibt im maximierten Gesamtaufbau Platz für die Andockung. Einklappen, Maximierung, gewähltes Element, Fehlerdarstellung, Orbitkamera/-zeit und Survey/Kontrast/Zoom werden mit der Sitzung gespeichert.

Beobachtungszeilen, Bahnelemente und BedienfelderAufgenommenes Programmfenster · OrbitWorkbench 0.1.11 · Beobachtungsbeispiel

Bahnverfahren und Abbruch

Herget step verwendet die Abstandsschätzungen R1 und R2 in AU. Full step verbessert die aktuelle Anpassung einmal, Auto-Solve führt fünf vollständige Schritte aus. Simplex bietet ein weiteres Verbesserungsverfahren. Gauss untersucht passende kurze Bögen und alternative Wurzeln, bewertet Kandidaten an allen verwendeten Beobachtungen und liefert eine Anfangsbahn. Verfeinern Sie diese mit Full step.

Vaisala öffnet einen angenommenen Abstand für die Anfangsbahn. Monte Carlo und Stat ranging untersuchen Varianten und beweisen keine eindeutige Bahn. Stop bricht die aktive Berechnung ab und beendet ihre Rechenkindprozesse; ein abgebrochener Lauf ist keine vollständig berechnete neue Lösung. Exit schließt die Anwendung. Bewahren Sie vorige Elemente und Beobachtungsauswahlen für Vergleich und Reproduzierbarkeit auf.

Der Kern benutzt höchstens die Hälfte der logischen Prozessoren, mindestens einen. Ein Checkpoint speichert den exakten binären Zustand, sämtliche angepassten Kräfteparameter, Gewichte, Ausschlüsse, Kovarianz-Eigenrichtungen und vorhandene Ranging-Stichproben. SHA-256 bindet ihn an Eingabe, Kernfassung, Anbieterdaten und Anpassungseinstellungen. Full step und andere Anpassungsaktionen rechnen immer neu; reine Ephemeridenänderungen verwenden die unveränderte Lösung wieder. Parallele Abschnitte starten aus einer gemeinsamen Anpassung, mit Randprüfung und serieller Rückfallrechnung. Tests vergleichen Cache und frische Rechnung einschließlich Unsicherheiten. Ein Beispiel mit 162 Beobachtungen brauchte 5,11 s frisch und 1,64 s aus dem Cache (Faktor 3,1); das ist keine allgemeine Geschwindigkeitsgarantie.

Positionsresiduen lesen

res. RA und res. Dec sind die vorzeichenbehafteten Positionsdifferenzen in Ost-/Nordrichtung der Anpassung; res. total ist ihre gemeinsame Winkelgröße. Es sind Abweichungen am Himmel, keine absoluten Koordinaten. Vergleichen Sie beide Komponenten: Ein kleiner Gesamtwert allein erklärt kein Zeitmuster, keinen Katalogbias und keinen stationsabhängigen Versatz. PA bezeichnet die Residuenrichtung von Norden über Osten in Grad.

Der Layoutbutton Residuals zeigt die drei Zahlen neben der Beobachtung. Der Ansichtsbutton Residuals öffnet eine gleich skalierte Streugrafik mit gut lesbaren Teilungen und kleiner Stationsfarblegende. Ein Punkthover zeigt die Beobachtung. Erneuter Klick wechselt zur Δt-Grafik. Punkte und ausgeschlossene Zeilen bleiben auf die Quelle zurückführbar; die Grafik hilft bei der Mustersuche und beurteilt Beobachtungen nicht automatisch.

In der Streugrafik Residuals hebt ein Klick auf einen Stationscode in der unteren Legende oder auf einen Punkt alle Residuen dieser Station hervor; die anderen werden blasser. Ein Klick ins Leere stellt alle Punkte wieder normal dar. Die Auswahl bleibt beim Wechsel zwischen RA/Dec und Δt bestehen.

Über einem Code in der Legende steht der Stationsname im Hover. Ein Punkt bedeutet berücksichtigt; ein Kreuz bedeutet ausgeschlossen, durch Handwahl oder die Ausreißerregeln der Anpassung. Ein Kreuz beweist allein keinen Messfehler. Das Mausrad vergrößert um die Zeigerposition und geht weit über die alte Grenze Faktor 500 hinaus; Ziehen verschiebt, Doppelklick setzt zurück. Beide Komponenten haben dieselbe Winkelskala. Der Wechsel zu Δt setzt diese Koordinatenansicht zurück; die Stationshervorhebung bleibt erhalten.

RA-/Dec-Residuen mit StationsfarbenAus Quellcode gezeichnete GUI mit berechneten Daten · Bedienbeispiel

Δt RA, Δt Dec und Δt total

Delta t fragt, welche Verschiebung der Beobachtungszeit eine Abweichung entlang der berechneten Bewegung erklären würde. Jede Komponente teilt ihr Positionsresiduum durch die Bewegung dieser Koordinate. Δt total ist die Projektion entlang der Spur aus dem Rechenkern. Es ist weder die Summe der Komponenten noch ein drittes Positionsresiduum.

Bei fast unveränderlicher Koordinate ist deren Zeitanteil instabil oder nicht verfügbar; ein Strich kennzeichnet nicht sinnvoll darstellbare Werte. Ein großes Δt beweist keine falsche Uhr: Querfehler und geringe Bewegung sind ebenfalls relevant. Vergleichen Sie RA, Dec, Positionsgrafik, Station und Zeitangaben. PA bleibt sichtbar, solange Residuen oder Delta t angezeigt werden. Die Diagnose verändert keine Zeitstempel im OBS80-Datensatz.

Δt-RA-/Dec-Streugrafik derselben BeobachtungenAus Quellcode gezeichnete GUI mit berechneten Daten · Bedienbeispiel

Einheiten, Vorzeichen und Präzision

Units wechselt zwischen auto, Bogensekunden/Sekunden ("/s), Bogenminuten/Minuten ('/m) und Grad/Stunden (d/h). Winkel- und Zeiteinheiten sind unterschiedliche Größen: Eine Bogenminute ist keine Zeitminute. Das Vorzeichen steht wie im kompakten Original hinter der Einheit; 0.42"+ ist ein positives Winkelresiduum, 2.10s− ein negativer Zeitversatz. PA verwendet immer Grad.

Automatisch passen sich Einheit und Stellenzahl dem Betrag an. Feste Modi verwenden gleich lange Felder und eine gemeinsame Präzision. Sehr kleine Werte ungleich null können wissenschaftliche Schreibweise verwenden, damit sie nicht irreführend zu null werden. Anzeigerundung ändert weder Integrationspräzision noch OBS80-Eingabe. Element precision (1–12) bestimmt ausgegebene Elementstellen. Für Weiterberechnungen verwenden Sie exportierte Zahlen statt gerundeter Screenshotwerte.

Auswahl, Ausschluss und Worst obs

Beobachtungen bleiben unveränderte Zeilen fester Breite. Klick auf eine Feldüberschrift über den OBS80-Daten oder Residuen sortiert aufsteigend, der nächste Klick absteigend. Nummer, komprimierte Bezeichnung, Kennzeichen, UTC-Datum, beobachtete RA/Dec, Quellfelder, Helligkeit, Band, Katalog, Referenz, Station und Einschlussstatus sind sortierbar. Auswahl und vorgemerkte Ausschlüsse bleiben erhalten. Fehlende Zahlen stehen zuletzt. Der separate Sort-Button entfällt; das Ansichtsmenü bleibt als zusätzlicher Weg.

Sigmas, Fehlmessungen und Beobachtungsgruppen

Use sigmas gewichtet Positionen nach Unsicherheit. Sigma file wählt die Vorgaben. Set sigmas öffnet Selected sigma ("); Apply selected sigma ändert die markierten Beobachtungen. Ein kleineres Sigma bedeutet mehr Gewicht. Fehlende Dateien deaktivieren die Optionen mit Erklärung im Hover. Debiasing benötigt die geladene EFCC18 bias.dat.

Blunder probability (%) ist die angenommene Wahrscheinlichkeit einer Fehlmessung, kein Winkellimit. Der Kern reduziert damit das Gewicht unplausibler Positionen; 0 schaltet die Reduktion ab. Outlier limit steuert die Ausreißergrenze des Kerns. Overobserving begrenzt das Gewicht dichter Beobachtungsgruppen einer Station mit Overobs. span in Tagen und Overobs. ceiling als effektiver Beitragsgrenze. Diese Einstellungen ändern die Anpassung; halten Sie sie bei Vergleichen fest.

Störkörper und Kraftmodelle

Die oberen Ankreuzfelder wählen gravitative Störkörper für die nächste Berechnung; All perturbers off entfernt sie. Settings → Force model bietet Standard, SRP A1, SRP A1+A2, SRP A1+A2+A3, Comet A1+A2, Comet A1+A2+A3, Comet A1+A2+A3+DT, Yarkovsky A2 und Delta-V. Das sind die implementierten Kernmodelle. A1, A2 und A3 beschreiben radiale, transversale und normale Beschleunigungsterme des Modells.

Zusätzliche Parameter brauchen ausreichende Beobachtungen; kleinere Residuen allein beweisen keinen physikalischen Effekt. Comet DT fügt einen Zeitversatz im Kometenmodell hinzu. Delta-V benötigt eine anfängliche Manöverepoche in UTC innerhalb des verwendeten Beobachtungsintervalls; der Kern passt Zeitpunkt und Geschwindigkeitsänderung an. Speichern Sie zuerst eine Standardlösung und prüfen Sie Ergebnis und Plausibilität. Die Erdschattenbehandlung der nichtgravitativen Terme bleibt wie im Upstream-Kern.

Angepasste Kräfteparameter in den Elementen sind ab |Wert|/Standardfehler ≥ 3 fett. Ein fehlender oder null großer Standardfehler bedeutet keine nachgewiesene Signifikanz. Die Element-Kopfzeile nennt Objekt und tatsächlichen Element center.

Constraints und Bahnelemente

Constraints versteht Kernausdrücke wie e=1 (parabolisch), e=0 (kreisförmig), q=1.2 (Periheldistanz in AU) und e=0.1,a=2.5. Mehrere Bedingungen werden durch Kommas getrennt. Begründen Sie jede Einschränkung; erzwungene Bahnen können unzureichende Daten verdecken. Reference fügt Kenntext hinzu. Comet magnitude wählt Nuclear oder Total als photometrische Konvention, keine andere physische Bahn.

Element center kann Automatic, Barycentric, Sun, jeden großen Planeten, Pluto oder Moon verwenden. Elemente hängen von Zentrum und Epoche ab; Änderungen berechnen neu. Epoch akzeptiert die Zeitnotation des Kerns. Der Elementklick wechselt die Darstellung. Die Orbit-Grafik benötigt sonnenbezogene Elemente: Wählen Sie Sun. Exportieren Sie Zahlen und Epoche zusammen.

e=1
e=0
q=1.2
e=0.1,a=2.5
Option im ProgrammBedeutung und Verwendung
EpochEpoche der ausgegebenen Elemente. +0 lässt den Kern wählen; ein Datum legt die Epoche fest.
R1 / R2Angenommene Abstände in AU für Anfangsbahnverfahren bei deren Ausführung.
Precise residualsFordert präzise Kernresiduen an; die Anzeige rundet weiterhin passend.
Alternative element formatWechselt vorhandene Elemente in der Darstellung, auch per Klick auf den Elementtext.
View → Fit font to output / Restore font sizePasst die Ausgabeschrift an die verfügbare Breite an; die zweite Aktion stellt die vorige Größe wieder her.

Monte Carlo und statistisches Ranging

Monte Carlo / Vaisala enthält Vaisala distance (AU), Selected sigma (") und MC noise (σ). Run Vaisala beginnt eine Lösung beim angenommenen Abstand. Run Monte Carlo verändert Positionen mit der gewählten nichtnegativen Rauschskala in Beobachtungssigmas, um eine Bahnvariante zu untersuchen. Damit ist nicht die gesamte Unsicherheit erfasst.

Stat ranging öffnet Use statistical ranging, Min. distance und Max. distance in AU, Max. eccentricity und Max. inclination in Grad. Das Minimum muss positiv und kleiner als das Maximum sein; die Inklination liegt zwischen 0 und 180. Run ranging sucht innerhalb der Grenzen. Dokumentieren Sie Grenzen und Methode; ein enger Suchbereich kann plausible Lösungen ausschließen.

Stationen, Farben und Fernrohrherkunft

Stations zeigt ausschließlich Codes aus den geladenen Beobachtungen, einschließlich ausgeschlossener Positionen. Der gesamte MPC-/Project-Pluto-Katalog wird nicht angezeigt. Ein Klick auf den Code zeigt unten dessen Angaben. Fernrohrdaten kommen vorrangig aus Bill Grays details.txt, danach scopes.txt; MPEC-Angaben werden nur ergänzt, wenn dort kein Fernrohr vorhanden ist. Die Farbe bleibt für jeden Code gleich.

Start, Uhrzeit, Ende und Steps

Start hat ein Datumsfeld, eine eigene Uhr mit Sekunden und Local / UTC / Zone…. Local verwendet die Rechnerzeitzone, Zone… eine ausgewählte Sternwartenzeitzone. Der Kern erhält immer UTC. Now setzt den aktuellen Zeitpunkt in dieser Zone. Nicht vorhandene oder doppeldeutige Ortszeiten bei Sommerzeitwechsel erfordern eine eindeutige UTC-Wahl.

Steps zählt Zeilen, nicht Intervalle. Step size erlaubt 1d, 12h, 30m, 15s, 1w oder 1 für einen Tag. End (auto steps) aktiviert Enddatum und Uhr: Die Zahl wird inklusive Anfang berechnet, ohne über das Ende hinauszugehen. Beispiel: 20:00–23:00 mit 1h ergibt vier Zeilen. Round steps kann den Anfang auf das Zeitraster verschieben. Variable Schrittnotation benötigt manuelle Steps; automatisches Zählen unterstützt feste Intervalle.

UTC 20:00:00 → 23:00:00
Step size: 1h
Steps: 4
20:00 · 21:00 · 22:00 · 23:00
Datum, Uhrzeit und EphemeridenoptionenAus Quellcode gezeichnete GUI mit berechneten Daten · Bedienbeispiel

Beobachter per MPC-Code oder Map… wählen

Location type wählt MPC code oder Latitude/longitude. MPC station akzeptiert gültige Codes; 500 ist der Erdmittelpunkt, 568 Mauna Kea und 703 Catalina. Geozentrische Ausgabe hat keinen lokalen Horizont; Sonnen-/Mondhöhe und Azimut benötigen einen topozentrischen Ort. Latitude reicht von −90 bis +90 (Nord positiv), Longitude von −180 bis +180 (Ost positiv). Verwenden Sie Dezimalpunkte, etwa 53.5 und 8.5.

Map… öffnet OpenStreetMap: Zoomen, verschieben, Ort wählen und Koordinaten übernehmen. PVGIS liefert die Geländehöhe in Metern für eigene Koordinaten. Prüfen Sie den Höhenstatus vor Run; Abdeckung und Geländeauflösung begrenzen den Wert. Karten zeigen Station und/oder Koordinaten. Ein anderer Ort verändert Parallaxe, Horizont und Mondabstand; berechnen Sie danach neu.

Wo ist Map…? Klicken Sie rechts auf den Aktionsbutton Ephemeris. Im geöffneten Eingabefeld liegt Map… direkt rechts neben Latitude, unter MPC station. Wählen Sie Location type → Latitude/longitude. Die Karte übernimmt beide Koordinaten; PVGIS liefert die Höhe. Start hat Kalender, Uhrzeit und eine kompakte Auswahl Local/UTC/Zone….

Beobachtungsort auf OpenStreetMap auswählenAus Quellcode gezeichnete GUI mit berechneten Daten · Bedienbeispiel

Ephemeriden berechnen, speichern und wiederverwenden

Ephemeris in der Ansichtsleiste ersetzt Beobachtungen durch die letzte Tabelle und öffnet die Eingaben. Ohne Tabelle wird ausdrücklich angezeigt, dass noch keine berechnet wurde. Run berechnet mit aktueller Bahn, Zeit und Beobachter und aktualisiert die Kartenspur. Save und Copy verwenden die vollständige Ausgabe. Save setup und Load setup speichern Start, Beobachter, Schritte und Spalten in einer JSON-Datei.

Output type wählt Observables, State vectors, Cartesian positions, MPCORB elements, 8-line elements oder Close approaches. Star chart und Real sky brauchen eine RA-/Dec-Spur und sind ohne brauchbare Ephemeride deaktiviert. Magnitude limit begrenzt die schwächste Größe, etwa 12, 20 oder 24; größere Zahlen sind schwächer. Sichtbarkeitsoptionen können Zeilen ausblenden. Die dreispaltigen Ankreuzfelder sind spaltenweise gefüllt. Die Bedeutungen stehen unten.

Ephemeris und Elements berechnen fehlende oder veraltete Ergebnisse jetzt automatisch im Hintergrund. Ohne Bahn wird zuerst eine aus den geladenen Beobachtungen bestimmt. Ohne Beobachtungen benutzen Sie Open… oder MPC…. Mehrfachklicks teilen sich einen Auftrag. Aktuelle Ergebnisse erscheinen sofort. Stop bricht ab; erneuter Klick wiederholt. Verspätete Ergebnisse ersetzen kein anderes Objekt und keine andere Ansicht. Vorgemerkte Ausschlüsse und Sigmaänderungen bleiben bis einer ausdrücklichen Bahnanpassung wie Full step vorgemerkt.

Star chart: Atlas, Zoom und Beschriftung

Star chart zeichnet einen Sternatlas mit Ephemeridenpunkten, gleicher Winkelskalierung und sexagesimalen RA-/Dec-Teilungen. RA steht in Stunden, Minuten, Sekunden; Dec in Grad, Bogenminuten, Bogensekunden. Helle Sterne, Sternbildlinien und Milchstraße geben den Überblick; Gaia DR3 ergänzt schwache Sterne in kleinen Feldern, wenn verfügbar. Der hellste Feldstern erhält ein 10-Pixel-Symbol, schwächere kleinere Symbole und eine Legende mit ganzen Magnituden.

Mausrad oder +/− zoomen, linkes Ziehen verschiebt, Reset stellt das Anfangsfeld her. Verschieben bleibt darin begrenzt. Start, Ende und sinnvolle Zwischenzeiten stehen neben der Spur, um Überdeckung zu vermindern. Punkthover zeigt Zeit und Position. Der Beobachtertext nennt Station und/oder Koordinaten. Nach Zeit-/Ortsänderung Ephemeris neu berechnen.

Beim Hineinzoomen lädt die Sternkarte einen tieferen Gaia-DR3-Katalog für den sichtbaren Ausschnitt nach. Die Grenze geht mit dem Zoom von G=16 bis G=21; beim Verschieben werden nach einer kurzen Pause die Sterne des neuen Feldes geladen. Die passenden Datensätze werden ohne feste Zeilenbegrenzung angefordert. Bei einem Netzfehler bleibt die bisherige Ansicht erhalten.

Der Offline-Atlas enthält jetzt 41.411 Sterne. Die Milchstraße wird aus fünf gefüllten Helligkeitsflächen mit Aussparungen und korrektem Projektionsbeschnitt gezeichnet, statt aus breiten Randlinien. Dies bleibt ein Atlasmodell, kein Himmelsfoto. Kleine Felder fragen Gaia zunächst bis G=18 ab und beim Zoom zunehmend tiefer, bis G=21. Die Verfügbarkeit hängt von CDS ab; fehlgeschlagene Abrufe bewahren die vorhandenen Sterne. Progressive HiPS-Aufnahmekacheln sind der nächste vorgeschlagene Schritt für fotografische Details des ganzen Himmels.

Gaia DR3 speichert vollständige Himmelsregionen einschließlich Grenzhelligkeit, Abrufdatum und SHA-256. Verschieben oder Zoomen benutzt eine geprüfte Region nur wieder, wenn sie das gesamte neue Feld abdeckt und die erforderliche Grenzhelligkeit erreicht. Tiefere Abfragen laden weitere Sterne. Sternzeilen werden nicht ausgedünnt; ist die größere Vorabregion zu umfangreich, wird das vollständige angeforderte Feld geladen.

Sternatlas mit Ephemeridenspur und KoordinatenskalenAus Quellcode gezeichnete GUI mit berechneten Daten · Bedienbeispiel

Real sky und Onlinecache

Real sky verwendet eine gewählte DSS2- oder Pan-STARRS-Himmelsaufnahme über CDS/Aladin in Strasbourg mit darübergelegter berechneter Spur und Gradnetz. Es ist ein historischer Aufnahmehintergrund, kein Livekamerabild und keine Vorhersage des sichtbaren Objektaussehens. Dichte Felder, Abdeckung und große Bildfelder beeinflussen die Darstellung.

Onlinekarten werden unter data/map-cache für identische Anfragen gespeichert. OpenStreetMap-Kacheln und Aufnahmebilder behalten ihre Quellenangaben. Der Cache vermindert erneutes Laden; neue Anfragen brauchen Internet. Die Spur gehört zur ausgewählten Ephemeride und zum Beobachter. Ein fehlgeschlagener Bildabruf macht die Zahlenbahn nicht ungültig: Nutzen Sie Star chart oder Tabelle und prüfen Sie Log und Netzwerk.

Real Sky nutzt den DSS2-Rot-Survey von CDS/Aladin mit einer Asinh-Kontrastspreizung und 2048 Pixel breiten Ausschnitten. Zoom und Verschieben laden einen neuen detaillierten Ausschnitt, statt immer dieselbe grobe Bitmap zu vergrößern. Bildpositionen verwenden die TAN-Himmelsprojektion; die aktuelle Ephemeride wird darüber gezeichnet.

Real sky bietet DSS2 Color, DSS2 Red und Pan-STARRS DR1 color. Pan-STARRS deckt Deklinationen oberhalb etwa −30° ab; fehlende Abdeckung wird gemeldet. Echte Anbieterkacheln erscheinen schrittweise und werden je Survey-URL getrennt gecacht. Contrast und Gamma verändern nur die angezeigten Pixel; Doppelklick setzt den Regler zurück. Sie erzeugen keine zusätzlichen Survey-Details und verändern keine gecachten Originalbilder. Je Ausschnitt gilt eine Frist von 45 Sekunden; Verschieben, Zoom oder Stop brechen überholte Anfragen ab.

DSS2-Aufnahme mit EphemeridenspurAus Quellcode gezeichnete GUI mit berechneten Daten · Bedienbeispiel

Orbit: Drehen, Zoomen und Animation

Orbit zeigt die oskulierende sonnenbezogene Bahn mit aus DE430 abgetasteten Planetenbahnen. Es zeigt die Geometrie der gewählten Epoche, keinen vollständigen Bahnbewegungsfilm. Ziehen dreht, Mausrad zoomt, Doppelklick setzt zurück. Die Winkelfelder erlauben null und negative Werte. ▶ startet oder pausiert eine langsame Ansichtsdrehung; ■ stoppt und setzt Winkel auf null.

Größenänderung zeichnet die Szene neu. Eine quadratisch kopierte Bahn erweitert die Zeichenfläche vertikal ohne leere Balken. Nutzen Sie die angebotenen Rechtsklickaktionen zum Kopieren, Drucken oder Exportieren. Bei planeten- oder mondbezogenen Elementen wählen Sie vor Orbit wieder Sun. Prüfen Sie Koordinaten und Epoche vor der Weitergabe eines Bildes.

Bahnabschnitte unter der Ekliptik erscheinen dünner. Offene Kometenbahnen reichen bis zum Bildrand statt nur bis 150 AE. Rechtsklick: Mono, LR (linkes Auge links), RL (gekreuzte Anordnung) und Red/Green als Anaglyph für Rot links und Grün rechts. Stereo ist bei geneigter Ansicht besser erkennbar. Quadratische Kopien zeichnen die gesamte quadratische Fläche. Die Darstellung bleibt eine geometrische oskulierende Kegelschnittbahn.

UTC-Zeitslider und Uhr mit Sekunden decken den gesamten Zeitraum der ersten bis letzten Beobachtung ab, auch ausgeschlossene Positionen. Der kompilierte Integrator propagiert den angepassten Zustand, DE430 berechnet die Planeten für dieselbe dynamische Epoche. Slider-Anfragen werden gesammelt; neuere Zeitwünsche ersetzen überholte Anzeigeanfragen. Die angezeigte Epoche nennt den tatsächlichen Szenenzustand. Drehen, Zoom und LR/RL/Rot-Grün bleiben verfügbar. Importierte oder veraltete Checkpoints müssen vor der Zeitpropagation geprüft beziehungsweise neu angepasst werden.

Bahngeometrie mit PlanetenbahnenAus Quellcode gezeichnete GUI mit berechneten Daten · Bedienbeispiel

Pseudo-MPEC: lokales Rundschreiben

Pseudo-MPEC öffnet ein Textfenster mit Beobachtungen, Beobachterangaben, Bahnelementen, Bogensekundenresiduen und gegebenenfalls der Laufephemeride. Das Layout folgt einer MPEC, mit spaltenweise gefüllten Residuen und Klammern für ausgeschlossene Positionen. Jede Station des archivierten Beobachtungssatzes bleibt enthalten, auch ohne bekannte Fernrohrangabe.

Die Beobachtungskopie gehört zum Rechenlauf und nicht zu einer später bearbeiteten Datei. Fernrohre haben Priorität details.txt, scopes.txt, dann MPEC-Ergänzung bei fehlenden Angaben. Der Text bezeichnet sich als lokales Pseudo-Rundschreiben ohne offizielle MPC-Ausgabenummer. Rechtsklick erlaubt Copy, Save…, Editor und Print. Prüfen Sie Beobachtungsumfang, Stationen, Referenz und Epoche vor der Weitergabe.

Speichern, Kopieren, Drucken und Export

Save residuals exportiert Residuenwerte mit den originalen OBS80-Zeilen. Save elements schreibt den vollständigen Elementtext der gewählten Darstellung. File → Export bietet CSV, TXT, JSON, XML, ODS und XLS. Die XLS-Option schreibt Excel-2003-SpreadsheetML/XML mit der Endung .xls; der Inhalt ist XML und keine binäre XLS-Arbeitsmappe. Die Beobachtungsquelle bleibt erhalten; wählen Sie einen eigenen Exportdateinamen. Zahlenexporte eignen sich besser zur Weiterberechnung als gerundete Anzeigen.

Rechtsklick in Beobachtungs-, Element- und Stationstext bietet passende Editor-, Kopier- und Druckaktionen. Markierte Blöcke ergänzen Blockaktionen, Einzelzeilen ihre Station. Ephemeris Save/Copy verwendet die ganze berechnete Tabelle. Pseudo-MPEC hat ein eigenes Textfenster mit Speichern/Drucken. Grafikkopien erfassen die jeweilige Ansicht; prüfen Sie Beschriftung und Legende im Ergebnis.

Report und Open log

Mit jedem Programmstart beginnt ein ausführliches Sitzungslog. Open log öffnet es. Unter work/runs bleiben Eingaben und erzeugte Laufdateien erhalten; nennen Sie den Laufordner bei reproduzierbaren Rechenfehlern. Logs zeigen Version und fehlgeschlagene Aktion. Die Datenherkunft steht mit Quelle und SHA-256 in data/provenance.jsonl.

Report nimmt das aktuelle Fenster auf und öffnet einen Kommentardialog. Vorgabe ist FindOrb@jostjahn.de. Open mail draft bereitet Log und Screenshot als Anhänge im eingestellten Mailprogramm vor; dort prüfen und versenden Sie selbst. Beschreiben Sie Eingabe, Modell, Beobachter und genaue Buttonfolge sowie erwartetes und tatsächliches Verhalten. Falls Anhänge nicht übernommen werden, bleiben die lokalen Dateien an den angezeigten Pfaden erhalten.

Jeder Start schreibt ein Sitzungslog. Unerwartete GUI-Fehler erzeugen zusätzlich crash-*.json unter logs/gui mit Stacktrace, Ansicht, Eingabe/Lauf, Auswahl und Fenstergeometrie. Report bereitet die Diagnosemeldung vor. Derselbe Fehlerdialog erscheint über Neustarts hinweg höchstens einmal am lokalen Kalendertag; jeder Vorfall wird weiterhin protokolliert.

File → Sessions… speichert benannte Sitzungen, lädt sie, legt Sicherungen an, löscht Einträge und importiert/exportiert .owb-session-Archive. Gelöschte Archive bleiben im lokalen Papierkorb der Sammlung wiederherstellbar. Archive enthalten den vollständigen Beobachtungssnapshot, Bahn/Kovarianz und Ergebnisse, vorgemerkte Flags, Einstellungen und Grafikpräferenzen. Große JPL-/Asteroidendaten und ausführbarer Code werden nicht gebündelt. Andere Anwender benötigen OrbitWorkbench und lokale astronomische Daten; importierte Ergebnisse werden zur Prüfung markiert. SHA-256, deklarierte Dateien und sichere Pfade schützen den Import. Report fügt die aktuelle portable Sitzung zu Log und Screenshot hinzu; im Mailprogramm wird ein prüfbarer Entwurf geöffnet.

Fehlende Daten und Rechenfehler untersuchen

„JPL ephemeris file is missing“ bedeutet fehlende Planetendaten: Öffnen Sie Install astronomy data… und installieren Sie vollständig. „bias.dat missing“ deaktiviert nur Katalogkorrekturen bis zur EFCC18-Installation. Ein SHA-256-Unterschied bedeutet unpassenden Anbieterinhalt; ersetzen Sie ihn nicht durch irgendeine gleichnamige Datei. Prüfen Sie Verbindung und Log.

Ein Kernfehler ist eine fehlgeschlagene Berechnung, keine gültige neue Lösung. Bewahren Sie den Laufordner auf. Prüfen Sie OBS80-Spalten, verwendete Positionen, Epoche, Sigmapfad, Modell und Constraints. Eine Gauss-Anfangsbahn braucht gegebenenfalls Full step. Leere Ephemeriden können durch Sichtbarkeits-/Größenfilter oder falschen Ausgabetyp entstehen. Bei uneindeutiger Ortszeit wählen Sie UTC. Melden Sie Buttonfolge und Screenshot, nicht nur den Fehlercode.

Sprache, About und Quellcodekontrolle

Settings → Language wählt English, Deutsch, Français, Italiano, Русский oder Español für Kerntexte. Mit geladenem Objekt berechnet der Sprachwechsel die angezeigten Elemente oder Ephemeriden sofort neu. Buttons, Menüs, Meldungen, Grafikbeschriftungen und Erklärhover wechseln ebenfalls sofort. Zahlenwerte, Bezeichnungen und Pfade bleiben erhalten. About nennt Jost Jahn, Bill Gray und das Upstream-Quellprojekt.

Der Rechenkern wird aus Quellcode gebaut und in die GUI eingebunden. Er ruft keine externe Find_Orb-EXE auf. Gemeinsame Daten, Logs und Exporte liegen getrennt von einzelnen GUI-Buildordnern im Projekt. Die lokalen Seiten funktionieren als Datei oder per lokalem HTTP ohne externe Schriften oder Skripte. Anbieterlinks, Kartenabrufe und neue Downloads benötigen weiterhin Internet.

Rechenworker und Geschwindigkeit

Rechenprozesse bleiben für Folgeaufträge verfügbar. Jeder Auftrag lädt und entlädt eine frische Kopie des nativen Kerns; dessen globale Variablen werden nicht wiederverwendet. Fehlerhafte oder abgebrochene Prozesse werden ersetzt. Nach 32 Aufträgen oder bei mehr als 768 MiB privatem Speicher vor einem Auftrag wird der Prozess erneuert. Die Prozesse enden mit der GUI. Es bleibt bei höchstens der Hälfte der logischen Prozessoren. Ephemeriden mit fester Schrittweite verwenden gemessene Start- und Zeilenkosten für dieselben Daten, Einstellungen und Kernversion; ohne Messung wird seriell begonnen. Parallelisierung benötigt einen erwarteten Gewinn von mindestens 30%, eine gemeinsame exakte Bahn, Grenzprüfungen und den vollständigen seriellen Ersatz bei Fehlern. Das ändert die Arbeitsverteilung, nicht die Integrationsgenauigkeit; Zeitprognosen bleiben Schätzungen. Messprofile verfallen nach 30 Tagen. Ein Messprofil benötigt mindestens 256 gemessene Zeilen. Bei mehr als dem Vierfachen der gemessenen Menge wird zunächst erneut seriell kalibriert.

Meldungen / Sitzung erneut speichern wiederholt einen gescheiterten Speichervorgang nach Behebung des Speicherproblems. Änderungen bleiben im Arbeitsspeicher, ohne automatische Fehlerschleife. Beim Schließen nach einem Speicherfehler wird vor dem Verwerfen gefragt; Nein ist vorausgewählt. Report kann auch bei fehlgeschlagenem Screenshot oder Sitzungsexport einen Entwurf öffnen; nur vorhandene Dateien werden angehängt und fehlende Anhänge genannt. Native Fehler unterscheiden ungültige Einstellungen, gescheiterte Methoden, fehlende Dateien, Speicherfehler und Abbruch.

Interne CLI: --core-host parentPID parentStartTicks empfängt von der App erzeugte Auftragspfade über die Standardeingabe. Kein Netzwerkdienst und kein direkter Rechenbefehl für Anwender. Elternprozess und projektinterne Steuerpfade werden geprüft.

Anzeigeskalierung und Monitore

Die Aktualisierung 0.1.29 verwendet eine gemeinsame Layoutbasis bei 96 DPI und berücksichtigt die DPI jedes Monitors. Buttons, Felder und Bereichsgrößen werden neu berechnet; wiederholte Monitorwechsel summieren keine Skalierungsänderungen auf. Ansichtsbuttons wechseln bei geringer Breite in eine weitere Zeile. Die Objektauswahl folgt dem Hauptfenster mit der passenden DPI.

Pixelauflösung und Windows-Skalierung sind verschiedene Einstellungen: 4K bei 200 % bietet weniger logischen Layoutplatz als 4K bei 100 %. Geometrieprüfungen umfassen 100–400 % und Fensterformate bis 8K einschließlich Ultrawide; diese Simulationen belegen keinen physischen Test auf jedem Monitor. Bei Darstellungsfehlern bitte Screenshot, Windows-Skalierung, Monitorauflösung und die DISPLAY-DPI-Einträge aus Open log beifügen.

Mehrere Objekte in einer Datei

Enthält Open… mehr als ein Objekt, dockt unmittelbar links neben der Haupt-GUI ein schmales Fenster Objects an. Es folgt der Position und Höhe des Hauptfensters. Ein Klick wählt ein Objekt. Ctrl-Klick ergänzt oder entfernt Einträge; Shift-Klick markiert einen Bereich; Ctrl+A wählt alle. Mehrere ausgewählte Bezeichnungen werden in einer temporären Rechendatei als eine gemeinsame Bahn behandelt. Die ursprünglichen OBS80-Kennungen bleiben sichtbar und die Quelldatei unverändert. Nur gewählte Beobachtungen gehen an den Kern. Kombinieren eignet sich für Aliase oder Tracklets desselben physischen Objekts; verschiedene Körper können eine schlechte Anpassung oder keine Lösung ergeben. Ein Auswahlwechsel stoppt die laufende Anpassung und übernimmt die neueste Auswahl.

Elements: Epochenverlauf und Unsicherheit

Nach einer fertigen Bahnlösung werden Elements nach einer kurzen Pause automatisch im Hintergrund vorbereitet. Änderungen an Zeitraum oder Modell planen neue Ergebnisse; Stop bricht ab. Ein Klick auf Elements zeigt sofort die gespeicherte Grafik oder einen Rechenhinweis. Andere Ansichten bleiben bedienbar. Laufende Vorgänge nennen den tatsächlichen Schritt, vergangene Sekunden und den nativen Epochenfortschritt samt Restdauer. Die y-Achse nennt das Element und absolute Zahlenwerte in seinen Einheiten mit runden Teilstrichen. Der geprüfte reine Propagationslauf behält angewandte Bahn, Beobachtungen und Kovarianz bei; Bahnausgaben, MOIDs und statistische Ranging-Zusammenfassungen werden nicht erneut berechnet. Integratortoleranz und Kraftgleichungen bleiben unverändert. Ohne lineare Kovarianz werden keine Elementfehler erfunden. Die erste gemessene JJDS737-Anfrage sank hier von 14,5 auf 1,44 Sekunden; die Laufzeit hängt von Datenträger und Last ab. Das ist keine allgemeine Garantie für zehnmal schnellere Integration.

Automatische Berechnung und gespeicherte Sitzung

Ephemeris und Elements berechnen fehlende oder veraltete Ergebnisse jetzt automatisch im Hintergrund. Ohne Bahn wird zuerst eine aus den geladenen Beobachtungen bestimmt. Ohne Beobachtungen benutzen Sie Open… oder MPC…. Mehrfachklicks teilen sich einen Auftrag. Aktuelle Ergebnisse erscheinen sofort. Stop bricht ab; erneuter Klick wiederholt. Verspätete Ergebnisse ersetzen kein anderes Objekt und keine andere Ansicht. Vorgemerkte Ausschlüsse und Sigmaänderungen bleiben bis einer ausdrücklichen Bahnanpassung wie Full step vorgemerkt.

Elements verwendet immer den gesamten Ephemeridenzeitraum. Ist dieser kürzer als ein Kalenderjahr, reicht der Bereich vom zeitlichen Mittelpunkt sechs Kalendermonate zurück und vor. Alle ursprünglichen Ephemeriden-Epochen bleiben erhalten, auch unterdrückte Ausgabezeilen; tägliche Stützstellen und exakte Grenzen ergänzen die Erweiterung. UTC/TT bleibt erhalten. Sieben einzeln normierte Reihen zeigen verfügbare 1σ-Fehler aus allen Kovarianz-Eigenrichtungen. Es bleiben lineare Kovarianzschätzungen. Die Kopfzeile nennt den tatsächlichen Bereich; der rote Status zeigt fertige Epochen, Prozent, Restdauer und erwartete Endzeit.

Jede Objektauswahl, auch eine Kombination, behält ihre eigene Bahn, Kovarianz, Ephemeride, Elementreihe, Ausschlüsse, Sigmas, Zeilenauswahl und Sortierung. Beim Start ohne Dateiargument stellt eine geprüfte Sitzung die vollständige importierte Quelle, ausgewählte Objekte, Einstellungen, Layout, Ansicht und Fensterposition wieder her. Unter data/workspace-session wird atomar mit SHA-256 und letzter gültiger Sicherung gespeichert. Änderungen an Daten, Kern oder Einstellungen markieren Ergebnisse als veraltet. Beschädigte angewendete Eingabedaten werden gemeldet; Full step baut sie aus der intakten Quelle neu auf.

Horizont und gemeinsame benannte Sitzungen

Horizon steht direkt rechts neben Real sky. Der Button bleibt grau, bis eine Ephemeride für einen Bodenbeobachter mit Alt/Az vorhanden ist. Station oder eigene Koordinaten wählen, Alt/Az aktivieren und berechnen. Geozentrischer Code 500 hat keinen örtlichen Horizont. Die Grafik zeigt Höhe 0–90°, Süden im Zentrum bei nördlicher Breite und Norden bei südlicher Breite. Am Azimutübergang wird keine falsche Verbindung gezeichnet. Teile unter dem Horizont liegen außerhalb der Grafik; Hover zeigt Originalzeit und Winkel.

File → Sessions… speichert benannte Sitzungen, lädt sie, legt Sicherungen an, löscht Einträge und importiert/exportiert .owb-session-Archive. Gelöschte Archive bleiben im lokalen Papierkorb der Sammlung wiederherstellbar. Archive enthalten den vollständigen Beobachtungssnapshot, Bahn/Kovarianz und Ergebnisse, vorgemerkte Flags, Einstellungen und Grafikpräferenzen. Große JPL-/Asteroidendaten und ausführbarer Code werden nicht gebündelt. Andere Anwender benötigen OrbitWorkbench und lokale astronomische Daten; importierte Ergebnisse werden zur Prüfung markiert. SHA-256, deklarierte Dateien und sichere Pfade schützen den Import. Report fügt die aktuelle portable Sitzung zu Log und Screenshot hinzu; im Mailprogramm wird ein prüfbarer Entwurf geöffnet.

Fehlermeldungen und Internetdiagnose

Messages unten rechts und Help → Messages… bewahren die in dieser Sitzung gemeldeten Probleme auf, auch aus Hintergrunddownloads. Jede Meldung erklärt Vorgang, Ursache, nächste Handlung, erhaltene Daten, Zeitpunkt, Dienst und Log. Wiederholte Fehler werden mit Anzahl zusammengefasst. HTTP 400/401/403/404/408/410/429/500/502/503/504 werden erklärt; DNS-, Verbindungs-, TLS-/Proxyfehler, Timeout, bewusster Abbruch, ungültige/unvollständige Antworten, Prüfsummenfehler, fehlende Dateien, Zugriffsrechte und voller Datenträger werden unterschieden. Vorhandene Ergebnisse oder geprüfte Cachedaten bleiben möglichst erhalten; ein Offline-Ersatz wird ausdrücklich gemeldet. Ein Abbruch gilt nicht als Serverfehler. Beschädigte Cachedaten werden ignoriert und erneut angefordert. Astronomische Datentransfers haben eine durchgehende Zeitgrenze von 30 Minuten; unvollständige Daten werden nicht installiert. Angezeigte URLs enthalten keine Zugangsdaten, Abfrageparameter oder Fragmente. Copy kopiert die Erklärungen; Open log öffnet technische Diagnosen. Eine gescheiterte Versionsabfrage beweist nicht, dass die App aktuell ist.

Beobachtungsimport, Bestätigungsliste und Oberflächensprache

Bei jedem Programmneustart werden die vier linken Bereiche und die Einstellungen ausgeklappt; Zahlenwerte und Objektauswahl bleiben erhalten. Die Maximierung verwendet Koordinaten relativ zum Zielmonitor, damit das Hauptfenster beim Bildschirmwechsel sichtbar bleibt. Links erscheinen beim Start die vollständigen aktuellen NEOCP/PCCP-Einträge mit NEOCP / PCCP aktualisieren darunter. Eine Beobachtungsquelle mit mehreren Objekten ersetzt diese Liste durch die Dateiauswahl; Strg/Umschalt wählt mehrere Objekte für eine gemeinsame Bahnanpassung. Das Laden eines einzelnen Objekts lässt die Bestätigungsliste bestehen. Ein Klick lädt die Beobachtungen des Bestätigungsobjekts. Bei einem Internetfehler bleiben die bisherigen Daten erhalten; Meldungen erklärt die Wiederholung. Ein Tracklet in beiden Listen trägt beide Kennzeichnungen. Strg+V in Beobachtungen ergänzt gültige OBS80-Zeilen oder von Bill Grays Übersetzer konvertierte ADES-XML/PSV-Daten. Anderer Text wird übergangen. Ohne neue gültige Beobachtung bleiben Quelle und Ephemeriden erhalten. Eine andere Bezeichnung bleibt ein eigenes Objekt. Neue Zeilen zeigen — bei noch unberechneten Residuen; Voller Schritt verarbeitet die gesamte Quelle. Satelliten-, Radar- und mobile Beobachtungen besitzen primäre und ergänzende OBS80-Zeilen: beide bleiben erhalten, pro wirklicher Messung gibt es ein Residuum. Ausschlüsse und Sigma-Vorgaben folgen der Hauptzeile. Beim früheren Jostjahn-Fehler wurden 27 Begleitzeilen als zusätzliche Messungen behandelt; die korrigierte Zuordnung erhält alle 4.796 Messungen und 4.823 physischen Quellzeilen. Searching cached MPC names (30918) bedeutet Suche in so vielen lokal gespeicherten Namenseinträgen, keinen Beobachtungsdownload. Ein Himmelskörper kann in mehreren Namenskategorien stehen. Für 3I wird die bestätigte Berechnungskennung 3I verwendet; die Anzeigeform (3I) wird vom MPC zurückgewiesen. Ein echter HTTP 500 (interner Serverfehler) bleibt ein Dienstfehler und beweist keine falsche Bezeichnung. Einstellungen → Sprache wechselt Buttons, Menüs, Meldungen, Grafiktexte und Erklärhover sofort zwischen Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch. Zahlen, Bezeichnungen, URLs und Pfade bleiben unverändert. Berechnete Texte werden mit sichtbarem Tätigkeitshinweis in der gewählten Sprache neu erzeugt. Hinweise enthalten einen Ereigniszeitstempel und eine Absenderzeile.

Schnelle Auswahl, Objektverlauf und Sternzahl

Neuanwender starten auf Englisch; eine vorhandene Sprachwahl bleibt erhalten. Ctrl+A markiert alle Beobachtungen mit einem Windows-Listenaufruf und erhält die Scrollposition. Toggle ändert nur Einbeziehung und Durchstreichung; Liste und berechnete Residuen bleiben erhalten. Full step übernimmt die Auswahl in eine neue Anpassung. Sind alle Zeilen markiert, schließt Toggle wie gewünscht alle wieder ein. In der Menüleiste stehen ←, → und Objektverlauf; Ctrl+Z/Ctrl+Y stellen frühere Objekte mit Originalbeobachtungen, ausstehenden Ausschlüssen, Bahn, Ephemeriden und Elements wieder her. Eingabefelder behalten normales Text-Rückgängig/Wiederholen. Beim Öffnen einer neuen Quelle bleiben alle gemerkten Objekte im Verlauf erreichbar, auch nach Neustart. Andere Datendateien oder ein anderer Kern kennzeichnen zwischengespeicherte Rechnungen vor Wiederverwendung als veraltet. Der erste Klick auf Alle Störkörper aus merkt die Auswahl und schaltet aus; der zweite stellt verfügbare vorherige Störkörper wieder her. Bei weniger als sechs verwendeten Messungen oder einem Bogen unter sieben Tagen erscheint ein dauerhafter Hinweis auf eine vorläufige Kurzbahn. Dies ist eine Arbeitskennzeichnung, keine Zuverlässigkeitswahrscheinlichkeit. S/s-Zeilen einer Weltraumsternwarte bilden eine Messung: s liefert die Beobachterkoordinaten, bei Einheit 1 in km, bei 2 in AU. Der Kern wandelt J2000-äquatoriale Offsets in ekliptikale AU um und addiert sie zum angegebenen Bezugszentrum. Beide Zeilen bleiben archiviert. Native JSON-Daten protokollieren tatsächliche Beobachterposition, Bezugszentrum und Offset zur Kontrolle. Gaia und Aladin laden bei Tabwechsel weiter; Stop oder ein wirklich veralteter Kartenausschnitt bricht ab. In der Sternkarte öffnet * Mehr Sterne / Weniger Sterne in Schritten von 0,5 mag oder automatische Grenzgröße. Die aktuelle G-Grenze steht daneben und wird gespeichert. Alle Objekte links tragen die Beobachtungszahl in Klammern; eine unbekannte Zahl erscheint als ?, niemals als null. Der Worker-Start wurde gesondert gemessen; ein dauerhafter Worker bleibt ein geprüfter Vorschlag und ist noch nicht aktiviert.

Fortschritt, Ephemeriden und Winkel

Die blinkende rote Statuszeile unten enthält jetzt einen Fortschrittsbalken. Prozent und Restzeit erscheinen, wenn der Kern erledigte Arbeit meldet; sonst bewegt sich der Balken und Prozent, Restzeit sowie Endzeit zeigen „wird ermittelt“. Beim Wechsel zu einem neuen Objekt wird im Hintergrund nur die Observables-Ephemeride vorbereitet. Datum, Schrittweite, Beobachter und Spaltenauswahl bleiben bestehen; die aktuelle Ansicht wechselt nicht. Eine geprüfte Bahn samt Kovarianz wird wiederverwendet. Passende, geprüfte Berichtsdaten sparen die erneute Aufbereitung von Elementen und Residuen. Die angepasste Bahn wird dabei nicht angenähert oder verändert.

Elements verwendet eine lokale Winkelkoordinate, damit kleine Änderungen nahe 0° sichtbar bleiben. Achsenbeschriftungen werden auf 0°–360° umgeschlagen; die Inklination bleibt zwischen 0° und 180°. Die Stellenzahl richtet sich nach dem tatsächlichen Achsenabstand, auch bei sehr kleinen Änderungen. Fehlerbänder werden vor dem Zeichnen auf die sichtbare Fläche begrenzt; der Hover behält die volle ursprüngliche Unsicherheit. Bänder und Balken sind alternative Darstellungen. Eine unvollständige Elementdatei wird abgelehnt, die letzte nutzbare Reihe bleibt erhalten. Diese Anzeigeänderungen verändern die numerische Integration nicht.

Bahn, Beobachtungssortierung und Horizont

Orbit öffnet seine Ansicht sofort. Sind Beobachtungen geladen, aber noch keine Bahn vorhanden, wird sie im Hintergrund bestimmt und ohne Vorbedingungsdialog dargestellt. Ansichtsdrehung und Ansichtsneigung ändern den Blick; Ansicht drehen animiert ihn für denselben physischen Zeitpunkt. Zielzeit UTC und Zeitschieber fordern eine echte native Integration über den Beobachtungszeitraum an. Angezeigte Epoche benennt die tatsächlich sichtbaren Positionen, während eine spätere Zielzeit berechnet wird. Steuerung und Datum stehen zusammen am unteren Rand mit erklärenden Hovern.

Beobachtungen bleiben unveränderte Zeilen fester Breite. Klick auf eine Feldüberschrift über den OBS80-Daten oder Residuen sortiert aufsteigend, der nächste Klick absteigend. Nummer, komprimierte Bezeichnung, Kennzeichen, UTC-Datum, beobachtete RA/Dec, Quellfelder, Helligkeit, Band, Katalog, Referenz, Station und Einschlussstatus sind sortierbar. Auswahl und vorgemerkte Ausschlüsse bleiben erhalten. Fehlende Zahlen stehen zuletzt. Der separate Sort-Button entfällt; das Ansichtsmenü bleibt als zusätzlicher Weg.

Elements hat unten in der Zeichenfläche sieben direkte Tabs in einer Zeile: a, e, q, i, Ω, ω und M. Jedes Element behält seine lesbare Achse in Originaleinheiten und die Kovarianzdarstellung. Der aktive Tab ist hervorgehoben.

Mehr/Weniger Sterne und Automatisch werden über Objektwechsel, Tabs und Neustarts hinweg gemerkt, auch beim Laden einer älteren Sitzung. Ein PCCP-Objekt wird als PCCP bezeichnet, selbst wenn der Anbieter es zusätzlich in NEOCP führt.

Horizont zeichnet einzeln berechnete Objekthöhen und Azimute für jede Ephemeriden-UTC. Neue Ergebnisse verwenden ungerundete native Positionen; für ältere Sitzungen dienen formatierte Werte als kompatibler Ersatz. Die Objektbahn ist blau durchgezogen. PVGIS-Geländehöhen werden automatisch für den Standort geladen, gestrichelt eingezeichnet und mit geprüften Cachedaten wiederverwendet. Hover zeigt Objektzeit, Azimut, Höhe, örtliche Geländehöhe und Abstand darüber. Nahe Bäume/Gebäude sind nicht Teil des PVGIS-Modells. Derselbe Azimut kann zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Objekthöhen haben; die zeitliche Folge bleibt erhalten. Jeder angeforderte native Horizontpunkt bleibt mit der gewählten Sichtbarkeitsfilterung gespeichert. Parallelgrenzen werden geprüft und detaillierte Positionen in Sitzungsarchive aufgenommen.

Berechnungen, schnellere Anpassung und Gelände-Zeitfenster

Ansicht → Berechnungen… zeigt alle Berechnungen der aktuellen Sitzung: Objekt, wartend/laufend/abgeschlossen, Arbeitsschritt, Laufzeit, tatsächlich verwendete Bahn-Cache-Route und Ergebnisordner. Eine Zeile wählen und Gewählten Auftrag stoppen anklicken. Ein wartender Auftrag kann abgebrochen werden, ohne einen anderen laufenden Auftrag zu stoppen. Vorhandene Ergebnisse bleiben erhalten.

Full step kann eine geprüfte frühere gravitative Sechsparameterlösung als Startwert verwenden, wenn Eingabe, Ein-/Ausschlüsse und Gewichte, Anbieterdaten und Kraftmodell identisch sind. Die angeforderten echten Anpassungsschritte werden ausgeführt und die Kovarianz neu berechnet. Ungültige oder divergierende Startwerte sowie Lösungen ohne Kovarianz führen zur normalen Anfangsbahnsuche. Geänderte Beobachtungen/Modelle und ausdrücklich gewählte Anfangsbahnmethoden verwenden diese Suche. Die exakte Wiederverwendung einer unveränderten Lösung bleibt davon getrennt. Eine allgemeine Beschleunigungs- oder Sekundengarantie gibt es nicht.

Unter Horizont und Gelände-Zeitfenster… stehen die Zeitintervalle über dem gecachten PVGIS-Gelände. Zusätzliche native Alt/Az-Rechnungen verfeinern erkannte Vorzeichenwechsel des Höhenabstands auf höchstens eine Sekunde. Cache-Schlüssel berücksichtigen Bahn, native/JPL-Daten, Ort, Zeitraster und Gelände. Grenzen am Anfang/Ende der Ephemeride sind gekennzeichnet. Kurze Fenster zwischen groben Punkten mit gleichem Vorzeichen können fehlen; dafür ein feineres Zeitraster verwenden. Die Geländeinterpolation enthält keine nahen Gebäude/Bäume. Dunkelheit, Grenzgröße und Bahnungenauigkeit sind zusätzlich zu beachten. Stop oder die Berechnungsübersicht bricht die Verfeinerung ab. Die ursprüngliche Ephemeridentabelle bleibt erhalten.

OBS80 und ADES werden mit dynamischen Puffern als vollständige physische Zeilen gelesen. Mehrere XML-Beobachtungen in einer langen Zeile, lange PSV-Bemerkungen und LF-, CRLF- oder CR-Zeilenenden werden unterstützt. OBS80-Messungen und Satelliten-Begleitzeilen bleiben erhalten; unbekannter Text wird ignoriert. Der JSON-Kombiner verarbeitet ebenfalls ganze Zeilen ohne die frühere Teilung nach 4096 Bytes. Lese-, Schreib- und Speicherfehler werden gemeldet; bisherige Daten bleiben erhalten.

Referenz der Ephemeridenspalten

Option im ProgrammBedeutung und Verwendung
MotionScheinbare Himmelsbewegung für Nachführung und Belichtungsplanung.
Separate motionBewegung getrennt nach RA und Dec.
SpeedBerechnete Geschwindigkeit im Ausgabebezugssystem.
Radial velocityGeschwindigkeit entlang der Sichtlinie des Beobachters.
Alt/AzObjekthöhe und Azimut am topozentrischen Ort.
Ground trackProjizierte Spur auf der Erde bei passender Geometrie.
Helio. eclipticEkliptikale Koordinaten bezogen auf die Sonne.
Topo. eclipticEkliptikale Koordinaten bezogen auf den Beobachter.
Phase angleWinkel Sonne–Objekt–Beobachter; relevant für Beleuchtung und Helligkeit.
Phase bisectorHalbierende Richtung zwischen Sonne und Beobachter aus Objektsicht.
Orbit plane anglePlAng: vorzeichenbehafteter Sichtlinienwinkel zur Bahnebene für Kometenstaubschweife.
UncertaintyErwartete Positionsunsicherheit, sofern die Bahnlösung sie liefert.
Round stepsZeiten auf das Schrittraster legen; der Anfang kann sich ändern.
VisibilitySichtbarkeitsangaben für den Beobachter.
Hide invisibleNicht sichtbare Zeilen unterdrücken; die Tabelle kann kürzer werden.
Machine readableAusgabe für Softwareverarbeitung statt visuelles Lesen.
Sun altitudeSonnenhöhe in Grad am topozentrischen Ort, nicht bei Code 500.
Sun azimuthSonnenazimut in Grad am topozentrischen Ort.
Moon altitudeMondhöhe in Grad am topozentrischen Ort, nicht bei Code 500.
Moon azimuthMondazimut in Grad am topozentrischen Ort.
Moon phaseBeleuchteter Anteil der Mondscheibe in Prozent.
Moon separationWinkelabstand Objekt–Mond in Grad für den Beobachter (LuElo).