Hilfe und Modellgrenzen

Bedienung

Das ausgewählte Objekt bleibt beim Wechsel zwischen den drei Ansichten erhalten. Unter „Gespeicherte Berechnung auswählen“ stehen vorhandene Berechnungsläufe. Der Höhenregler wird eingeblendet, sobald die Daten einer Höhenbibliothek geladen sind.

Mit „Nur Nominalkörper“ werden die alternativen Populationen ausgeblendet. Die Massenklassen und die Bereiche einzelner Bahnproben sind separat schaltbar. Publizierte Fundpunkte bleiben als eigene Vergleichsebene steuerbar.

3D und Videos

Die Fallsimulation und die Streufeldsimulation bieten Play, Zeitregler, freie Drehung und LR/RL-Stereo. Die vollständige Streufeldanimation umfasst viele Körper und benötigt einen größeren Datendownload sowie ausreichend Arbeitsspeicher. Das fertige MP4 kann alternativ gestreamt oder heruntergeladen werden.

Neue Berechnungen

Die Online-Seite ist ein Ergebnisarchiv. Änderungen an exportierbaren Parametern starten auf dem Webserver keine Berechnung. Für eigene Wetterprofile, andere Aufbruchhöhen und neue Probekörperzahlen verwenden Sie die Windows-App. Zugangsschlüssel werden auf dieser Webseite weder abgefragt noch gespeichert.

Physikalische Grenzen

Die Ergebnisse hängen von Bahn, Massenverteilung, Form, Dichte, Widerstand, Ablation, Fragmentationsannahme, Windprofil und Gelände ab. Das aktuelle Streufeldmodell verwendet ein einzelnes Aufbruchereignis; sekundäre Fragmentation und aerodynamischer Auftrieb sind nicht enthalten. Ein repräsentatives vertikales Wetterprofil bildet keine vollständige räumlich und zeitlich veränderliche Atmosphäre ab.

Jeder gespeicherte Lauf zeigt seine eigenen Parameter, Quellen und Annahmen. Ergebnisse verschiedener Modelle oder Wetterdaten dürfen nicht als gleichwertige beobachtete Tatsachen verstanden werden. Die Darstellung ist kein amtlicher Warn- oder Gefahrenkartendienst.

Quellen

OpenStreetMap-Kartendaten: © OpenStreetMap contributors. Die Berechnungen verwenden die jeweils ausgewiesenen Bahndaten, Wetterarchive und Geländegrundlagen. Angaben zu Ribbeck-Funden und dem publizierten Frankreich-Modell sind direkt an den Vergleichsebenen verlinkt.

Native Windows-Oberfläche 2.1

Erste Schritte

1. Links das gewünschte Objekt auswählen. Die Erdkugel zeigt die quellenbelegte Eintrittsregion; bei fehlenden Koordinaten steht dies ausdrücklich dabei.
2. Unter Berechnungen einen abgeschlossenen Lauf auswählen oder Dieses Objekt berechnen wählen. Jede Zeile ist eine eigene, unveränderliche Rechenversion.
3. Ergebnis ansehen öffnet Darstellungen. Landkarte & Höhen zeigt Endpunkte, Fall eines Körpers die intakten Alternativen, Fragmentflug die hypothetische Aufspaltung.
Einstellungen verändern erst einen Entwurf. Ein neuer Lauf speichert die Parameter zusammen mit seinen Quellen und seinem Rechenmodell. Ältere Ergebnisse bleiben erhalten.

Objekte und Rechenversionen

Ein Objekt kann mehrere Quellenstände, Parametersätze und Modelle haben. Fertig links bedeutet, dass mindestens ein abgeschlossener Lauf gespeichert ist. Es bedeutet nicht, dass jede historische Version erfolgreich war. Vor der Anzeige werden Ergebnisdateien und die vorgesehenen Höhen geprüft. Beschädigte oder fehlende Dateien werden nicht als fertige Darstellung geöffnet.
Der Fortschritt oben nennt das aktuell berechnete Objekt, auch wenn links ein anderes ausgewählt ist. Der ausgewählte Lauf wird zusätzlich genannt. Restdauer und Ende sind Schätzungen des aktuellen Arbeitsschritts, keine Zusage für den gesamten Katalog.

Berechnen, Pause und Wiederholung

Dieses Objekt berechnen verwendet den angezeigten Parametersatz. Alle Objekte berechnen verwendet die gespeicherten Vorgaben jedes einzelnen Objekts. CPU rechnet auf dem Prozessor; CUDA setzt eine geeignete NVIDIA-Grafikkarte voraus. Die Programmprüfung meldet fehlende Voraussetzungen.
Pausieren fordert einen sicheren Halt an und stoppt den automatischen Start der Warteschlange. Ein Rechenabschnitt kann zunächst noch laufen. Fortsetzen benutzt genau das gespeicherte Modell und die Zwischenstände. Wenn dessen signierte EXE fehlt, ist Fortsetzen nicht möglich.
Fehlgeschlagenen Lauf neu berechnen erzeugt eine neue Version mit den Quellen und Parametern der ausgewählten Fehlerzeile und dem aktuellen Modell. Der alte Lauf bleibt erhalten. Diese Funktion übernimmt NICHT den Entwurf eines anderen Objekts. Ein dauerhaft fehlender Zugang, unpassende Parameter oder unbelegte Eintrittskoordinaten müssen vorher korrigiert werden. Es wird nur ein Rechenworker pro Datenordner zugelassen.

Karten und Erdkugel

Die kleine Erdkugel bleibt am Kopf des ausgewählten Objekts. Doppelklick öffnet ein frei vergrößerbares Fenster. Ziehen dreht die Kugel, das Mausrad zoomt; Zurücksetzen zentriert wieder die Eintrittsregion.
OpenStreetMap-Kacheln werden nur für die sichtbare Region geladen und lokal zwischengespeichert. Ohne verfügbare Detailkacheln bleibt eine deutlich gekennzeichnete Natural-Earth-Orientierungskarte sichtbar. Sie ersetzt KEINE Geländehöhen. Eine gleichmäßige blaue Karte kann Meer zeigen: 2024 UQ liegt im Modell im Pazifik. Kartenstatus und Quellen stehen am Bildrand.
In den Darstellungen dreht Ziehen die Ansicht, Strg plus Ziehen verschiebt sie, das Mausrad zoomt. Der Maßstab am Rand verwendet gerundete 1/2/5-Werte; die Höhenskala gehört zum Flugbild, nicht zur geografischen Wahrscheinlichkeit. LR/RL sind die beiden Stereoanordnungen. Ansicht zurücksetzen stellt den Ausgangsausschnitt her.

Bahnen, Fragmente und Höhenbibliothek

Kovarianzproben sind mögliche Bahnen EINES Objekts. Sie sind keine gleichzeitig eintretenden zusätzlichen Asteroiden. Die Nominalbahn ist die Referenz. Nur Nominalkörper blendet die Alternativen aus.
Die Streufeldrechnung erzeugt für jede Alternative eine eigene hypothetische Fragmentpopulation. Farben beziehen sich auf die gespeicherten Endmassenklassen. Eine Hüllfläche ist keine Wahrscheinlichkeitsgrenze.
Die Höhenbibliothek verwendet die im Lauf gespeicherte Höhenfolge (typischerweise 50 km, danach jeweils 90 Prozent bis einschließlich 10 km). Der Höhenregler lädt fertige Höhen ohne neue Integration. Die separate Fragmentflug-Ansicht verwendet 25 km Aufbruchhöhe und beginnt nahe 30 km. Nicht gelandete Körper werden nicht als Fundstellen dargestellt. Die Wiedergabe interpoliert gespeicherte Stützpunkte und ist kein neu gerechneter Film.

Wetter, Quellen und Grenzen

Historische ERA5-Profile erfordern ein kostenloses Copernicus-CDS-Konto, die Annahme der Datensatzbedingungen und einen persönlichen API-Token. Der Token wird nur verdeckt lokal eingegeben und unter Windows geschützt gespeichert. Niemals in Chat, Export oder Fehlermeldung kopieren.
HTTP 429 bedeutet eine Abrufbegrenzung; erneute Abrufe werden gedrosselt. Erfolgreiche, exakt passende CDS-Aufträge dürfen wiederverwendet werden. Fehlende historische Wetterdaten werden NICHT durch erfundene Wetterprofile ersetzt. Ein gespeichertes vertikales Profil beschreibt eine repräsentative Säule, keine räumlich veränderliche Wetterlage.
MPC-Beobachtungen, lokale Bahnanpassung und Kovarianzproben sind getrennte Schritte. Kein Eintritt in 100 Proben ist kein sicherer Ausschluss. Eine ungeklärte Bahn bleibt ungeklärt. Modelle und Simulationen belegen weder einen tatsächlichen Einschlag noch Meteoritenfunde.

Dateien, Export und Sprache

Datei bietet Objektkatalog laden, Parametersatz laden/speichern, Szenario speichern und lokale Ergebnis-Webseiten. Ein Parametersatz ist JSON; er wird vor Übernahme geprüft. Ein Objektkatalog ist eine NEOImpact-Katalogdatei. Laufende Worker bleiben an ihre gespeicherten Quellen gebunden.
Ergebnis-Webseiten enthalten nur ausgewählte abgeschlossene Ergebnisse und zeigen Modell, Quellenstand und Parameter. Deutsch/English schaltet die Seite um; wissenschaftliche Rohdaten und Objektbezeichnungen bleiben unverändert. Die Programmwebseite besitzt ebenfalls einen Sprachschalter. Lokaler Export lädt keine Berechnungen ins Internet hoch.

Datenschutz und technische Statusmeldung

Im Tab Datenquellen kann die gemeinsame technische MPC-Statusmeldung abgeschaltet werden. Die Abschaltung gilt für alle beteiligten Programme. Höchstens alle zehn Minuten werden eine zufällige Installations-ID, Produkt, Plattform, UTC, Erreichbarkeit, Laufzeit, HTTP-Status, Bytezahl und Prüfsumme an mpcstatus.jostjahn.de gemeldet. Keine Beobachtungen, API-Schlüssel oder Dateipfade werden übertragen. Der Server verarbeitet die öffentliche IP für Provider und einen auf etwa 10 km gerundeten Standort. Die Installations-ID wird lokal dauerhaft gespeichert; sie ist keine Hardwarekennung.
Ergebnisexporte können Ortskoordinaten und vollständige Parameter enthalten. Vor einer Weitergabe den Inhalt prüfen.