Muster-Snapshot
Vorwort zur Vorgehensweise
TaskCheck arbeitet lokal und ohne Webserver. Der Sammler liest in festen Abständen die laufenden Windows-Prozesse, speichert die Werte in SQLite und erzeugt daraus statische HTML-Seiten. Die Messung selbst ist bewusst einfach gehalten: pro Abfrage werden CPU-Anteil, Arbeitsspeicher und Prozessinstanzen erfasst. Die Auswertung gruppiert die Werte nach Prozessnamen, damit nicht nur einzelne Momentaufnahmen sichtbar werden, sondern wiederkehrende Muster.
Die Bewertung ist keine harte Diagnose. Sie markiert Prozesse, die über mehrere Messungen hinweg viel RAM oder wiederholt CPU-Spitzen zeigen. Deshalb sind die Zeitfilter wichtig: Alle Werte zeigt die langfristige Tendenz, während 1h/3h/6h besser zeigt, was gerade aktuell auffällig ist. Die Tabellen sind sortierbar; bei Prozessgruppen mit Verlauf wird in der Ressourcen-Tabelle ein RAM-Verlauf angezeigt.
Systemprozesse werden konservativ behandelt. Bei bekannten Windows-Prozessen steht ausdrücklich dabei, ob man sie entfernen kann. Im Zweifel empfiehlt TaskCheck nicht das Löschen, sondern das Prüfen des Auslösers: Dienst, Autostart, Indexierung, Scan, Sync oder geöffnete Anwendung.
Snapshot-Bereiche
Wiederkehrend hohe RAM- oder CPU-Werte mit Maßnahmen.
Die letzte Messung mit CPU- und RAM-Balken.
CPU-Anteile, ungenutzter CPU-Block und System-Scattergrafik.
Zeitreihe der Gesamtlast mit Balkenwerten.
Größenentwicklung, Archivierungs- und Wartungshinweise.
Umgesetzte Zusatzprüfungen
- Prozesspfad und Herausgeber werden, soweit Windows sie freigibt, lokal mitgespeichert.
- Bei Dienstprozessen werden zugeordnete Windows-Dienste als mögliche Auslöser angezeigt.
- Laufende geplante Tasks werden beim Rendern als Kontext im Systemverlauf aufgeführt.
- Datenbankgröße, Fortschreibung, Archivierung, Löschung und Komprimierung sind in der GUI angebunden.