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Wettersonden LiveMap

Häufige Fragen zu Installation, Daten und Bedienung

Warum enthält das Setup einen Hintergrundsammler?

Ohne Sammler entstehen in Flugspuren und Archiven Lücken, sobald die große App geschlossen ist. Das Setup installiert deshalb die kleinere Wettersonde-Collector.exe zusammen mit der GUI und bietet ihre Windows-Startaufgabe in der empfohlenen Auswahl an. Sie kann später in den Einstellungen jederzeit ausgeschaltet werden.

Kann der Sammler doppelt laufen?

Nein. Vor dem Start wird seine eigene Windows-Mutex geprüft; zusätzlich beendet sich ein dennoch gestarteter zweiter Sammler sofort. Die GUI verwendet eine getrennte Sperre.

Warum fehlen Kartenkacheln?

Bereits besuchte OpenStreetMap-Bereiche liegen im lokalen Cache. Für neue Bereiche ist eine Internetverbindung zum Kachelserver erforderlich. Der Cache ersetzt keinen vollständigen Offline-Kartensatz.

Warum fehlen Wind- oder Satellitendaten?

Die App zeigt nur zeitlich passende Wetterdaten. Ein veraltetes Satellitenbild wird nicht als aktuelles Bild ausgegeben. Wind- und Wetterabrufe verwenden lokale Caches und verständliche Quellenhinweise.

Warum ist eine Sonde nicht in der Heatmap?

Eine Landung wird nur aus einer anhaltenden letzten Ruhephase abgeleitet. Ein letzter Punkt in großer Höhe, im Steigflug oder unmittelbar nach einem Empfangsabbruch ist keine bestätigte Landung.

Warum ist ein Landegebiet größer als ein Punkt?

Das Methodendifferenz-Gebiet vergleicht verschiedene Rechenverfahren. Das Fehlerensemble variiert Annahmen innerhalb eines Verfahrens. Beide Unsicherheiten werden getrennt dargestellt.

Welche Quelle ist zentral?

wettersonde.net ist die zentrale Quelle. SondeHub darf ausschließlich gekennzeichnete Zusatzinformationen liefern. APRS-Karten sind nur ergänzende Funkquellen.

Werden Geländedaten immer neu geladen?

Nein. Jede benötigte PVGIS-Zelle wird lokal gespeichert und bei späteren Berechnungen wiederverwendet.

Kann ich Wettersonden selbst empfangen?

Ja. Für einen einfachen Einstieg genügen ein frequenzstabiler RTL-SDR-Empfänger, eine vertikale Antenne für 400 bis 406 MHz und ein Raspberry Pi oder Mini-PC mit radiosonde_auto_rx. Die vollständige Aufbau- und Betriebsanleitung enthält Einkaufshilfe, Antennenmaße, Konfiguration, Sicherheits- und Datenschutzhinweise.

Erscheinen lokal empfangene Sonden sofort in der LiveMap?

Noch nicht direkt. Die aktuelle Version nutzt weiterhin wettersonde.net als zentrale Quelle. Eine spätere lokale Schnittstelle soll Empfänger, Signalstärke, Frequenz und Empfangszeit ergänzen, ohne den zentralen Datenweg zu ersetzen.

Warum kann Windows beim Download warnen?

Windows berücksichtigt neben einer gültigen Signatur auch die Verbreitungsreputation einer Datei. Die aktuelle Version ist mit Authenticode signiert; SHA-256-Prüfsummen stehen auf der Start- und Versionsseite. Eine Warnung darf nicht blind übergangen werden: Dateiname, Herausgeber und Prüfsumme müssen passen.

Wie funktionieren Updates?

Die App prüft höchstens einmal pro Kalendertag über HTTPS auf eine neuere veröffentlichte Version. Erst eine erfolgreich erkannte neuere Version startet die 90-Tage-Frist. Ein Netz-, DNS- oder Serverfehler startet keine Frist.

Wo liegen Einstellungen, Protokolle und Archive?

Sie liegen benutzerspezifisch unter %APPDATA%\Wettersonde. Die App bietet Funktionen zum Erstellen, Verschieben und Löschen von Archivkopien. Der aktive Datenbestand wird dabei nicht versehentlich entfernt.

Welche Daten verlassen den Rechner?

Der optionale gemeinsame Sammler überträgt ausschließlich öffentliche Sondenmessungen. Beobachtungsort, Stationsname, Warnzonen und Windows-Standort gehören nicht dazu. Einzelheiten stehen im Datenschutz.

Gibt es Versionen für macOS, Linux oder Smartphones?

Die vollständige Anwendung ist für Windows 10 und Windows 11 ausgelegt. Eine reine Web-Himmelskarte wäre möglich, hätte jedoch keinen direkten Zugriff auf Windows-Standort, GPS-Empfänger, Tray, Sirene oder den lokalen Langzeitcache.

Was kostet die Software?

Die hier angebotene Version ist kostenlos. Für Datenquellen und optionale Fremdsoftware gelten deren eigene Bedingungen.