Speichern, Videoarten und Bildausschnitte
Einzelbilder, Videos oder beides
Die drei Auswahlmöglichkeiten bestimmen den Exportumfang. „Einzelbilder und Videos“ ist die Voreinstellung. Während des Exports sind verändernde Optionen gesperrt, damit ein laufender Auftrag nicht halb mit alten und halb mit neuen Einstellungen ausgeführt wird. Die Größenangaben sind Schätzungen; insbesondere die PNG-Größe hängt vom Bildinhalt ab.
Warum dauert PNG länger?
Die Bildschirmvorschau ist klein und nicht die Datenquelle für den Export. Für ein vollwertiges Einzelbild müssen die Originalpixel gelesen oder aus dem Cache geholt, ausgerichtet, gegebenenfalls ausgeschnitten und verlustfrei komprimiert werden. Hunderte große Einzeldateien verursachen außerdem Verwaltungs- und Schreibaufwand. Ein MP4 nutzt Ähnlichkeiten zwischen aufeinanderfolgenden Bildern und kann deshalb viel kleiner sein.
Standardmäßig werden Sonnen-Einzelbilder als Ausschnitt um die Sonnenmitte mit doppeltem Sonnendurchmesser in Breite und Höhe gespeichert, begrenzt durch die Originalabmessungen. Es wird dabei nicht auf eine künstlich höhere Auflösung hochgerechnet. Schalten Sie diese Option aus, wenn Sie die gesamte verfügbare Bildfläche benötigen.
Vollständige Fläche
Die ausgerichteten Originalflächen werden auf einer gemeinsamen Leinwand dargestellt. Durch die unterschiedlichen Verschiebungen entstehen möglicherweise schwarze Randbereiche. Der Begriff verspricht nicht, dass im Original abgeschnittene Sonnenanteile wiederhergestellt werden. Fehlende Daten bleiben fehlend.
Gemeinsame Fläche
Diese Variante nimmt die Schnittmenge der in allen verwendeten Bildern vorhandenen gültigen Flächen. Das Ergebnis ist kleiner, soll aber keine wandernden Außenränder zeigen. Bei starken Verschiebungen kann die Schnittmenge verschwinden oder zu einem unbrauchbar schmalen Streifen schrumpfen. Dann wird keine scheinbar gültige leere Videovariante angeboten, sondern der Grund genannt. Eine nur rechnerisch positive Fläche ist noch kein schönes Bildfeld.
Helligkeitsausgleich
Die normale Variante bewahrt die Bildhelligkeit im Rahmen der gewählten Kodierung. Eine zusätzliche ausgeglichene Variante versucht zeitliche Helligkeitsschwankungen zu reduzieren. Sie eignet sich zur Betrachtung, ersetzt aber keine photometrische Kalibrierung. Wolken, Belichtungswechsel und die tatsächlich kleiner werdende sichtbare Sonnenfläche dürfen nicht miteinander verwechselt werden.
Zeitangaben ohne neue Videokodierung
In der Webseite werden Zeitangaben waagerecht oben rechts innerhalb des tatsächlich angezeigten Videobildes eingeblendet. Der Knopf nennt die nächste Aktion: „Zeitangaben in das Video einblenden“ beziehungsweise „Keine Zeitangaben im Video“. Beide Ansichten können dieselbe unveränderte MP4-Datei verwenden. Der Browser zeichnet den Text darüber.
Beim Herunterladen der MP4 wird diese Browserbeschriftung nicht automatisch mitgenommen. Eine dauerhaft in Videopixel eingebrannte Uhr erfordert dagegen erneutes Rendern und Kodieren. Echte Zeitangaben erscheinen als yyyy-mm-dd hh:mm:ss; eine Zeitzone kommt nur hinzu, wenn sie tatsächlich angegeben ist. Eine unbekannte Zone heißt nicht automatisch UTC.
Fertig heißt fertig
Nach erfolgreichem Export ist kein zweites Speichern nötig. „Weitere Kopie speichern …“ erzeugt bewusst eine zusätzliche Kopie. Die Frage nach einer ausführlichen lokalen Webseite betrifft einen neuen optionalen Berichtsschritt. Öffnen Sie die fertige Videodatei und kontrollieren Sie Anfang, kritische Stellen und Ende, bevor Sie Arbeitsdaten löschen.
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