Berichte, Diagramme und Summenbilder
Die lokale Auswertungswebseite
Die Produktwebseite erklärt das Programm. Die Auswertungswebseite gehört dagegen zu Ihrem eigenen Projekt und enthält dessen Messungen, Bilder und Videos. Sie wird nicht automatisch ins Internet hochgeladen. Öffnen Sie ihre Startdatei im Browser. Wenn Sie den Bericht weitergeben, müssen auch seine relativen Unterordner mit Bildern und Videos mitkommen.
Zentren: X/Y und nach Bildnummer
Im X/Y-Streudiagramm steht jeder gültige Punkt für eine Mittelpunktposition. Beide Achsen sollen denselben Pixelmaßstab verwenden; sonst sieht dieselbe Verschiebung waagerecht und senkrecht unterschiedlich groß aus. Eine Farbkodierung nach Bildnummer zeigt den zeitlichen Verlauf. X beziehungsweise Y nach Bildnummer hilft, einzelne Sprünge und langsam wandernde Mittelpunkte zu trennen.
Lesen Sie die Beschriftung: Originalzentren zeigen Kamera- und Objektbewegung. Zentren im fertigen, erneut gemessenen Film zeigen Restbewegung nach der Ausrichtung. Diese beiden Diagrammarten dürfen nicht als identische Qualitätszahl betrachtet werden. Nicht messbare Bilder brauchen eine eigene Kennzeichnung beziehungsweise Anzahl.
Bedeckung
Die flächenmäßige Bedeckung beschreibt den Anteil der Sonnenscheibe, den das Mondkreismodell überlappt. Die lineare beziehungsweise durchmesserbezogene Bedeckung beschreibt eine andere geometrische Größe. Beide Werte sind Prozentangaben, aber nicht austauschbar. Nahe Totalität können kleine Geometriefehler eine große relative Änderung der dünnen sichtbaren Restfläche verursachen.
Radien und Abplattung
Der Radius in Pixeln beschreibt den Bildmaßstab, nicht unmittelbar einen astronomischen Kilometerwert. Zoom, Zuschnitt mit anschließender Skalierung und Refraktion können den gemessenen Verlauf verändern. Abplattung vergleicht die Ellipsenachsen. Wenn die Sonne nahezu kreisrund oder nur in einem kurzen Bogen sichtbar ist, können Achsenrichtung und Achsenlängen sehr unsicher sein.
Summenbilder
Ein Summenbild sammelt Informationen aus vielen Aufnahmen. Eine Maximumprojektion übernimmt an jeder Stelle einen hellen Wert aus der Folge; eine echte Summe addiert Werte. Welche Variante verwendet wurde, steht bei der Darstellung. Ein unscharfer oder mehrfacher Rand kann Restbewegung zeigen. Ein scheinbar runder Stapel allein beweist aber keine korrekte Bild-für-Bild-Zentrierung.
Phasenreihen
Eine Phasenreihe zeigt ausgewählte Zeitpunkte nebeneinander. Sonnenbilder erhalten einen quadratischen Ausschnitt mit 1,5 Sonnendurchmessern, Mondbilder einen mit 3 Monddurchmessern. Das ist eine Übersicht, nicht die vollständige zeitliche Folge. Schärfe kann durch die verkleinerte Darstellung sinken; öffnen Sie für eine genaue Kontrolle das Einzelbild.
Fremdobjekte
Erkannte Kandidaten können Vögel, Flugzeuge, Wolkenstrukturen oder Messartefakte sein. Ein Kandidat ist keine sichere Objektidentifikation. Bewegungs-, Mindestdauer-, Größen- und Randabstandskriterien begrenzen die Auswahl. Entscheidend sind die für Ihren Lauf dokumentierten Einstellungen. Prüfen Sie einen auffälligen Kandidaten im Original und über mehrere aufeinanderfolgende Bilder.
Diagnosevideo und Synchronität
Ein Mehrfachvergleich muss denselben Quellbildzeitpunkt zeigen. Fehlen in einer Variante Bilder, darf nicht einfach die laufende Ausgabenummer gekoppelt werden. Die Quellzuordnung ist maßgeblich. Ein leerer Vergleichsplatz kann eine fehlende gültige Variante bedeuten; er darf nicht als gemessenes schwarzes Sonnenbild gezählt werden.
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