Erster Film: Schritt für Schritt
Sie brauchen zunächst nur Ihre Aufnahmen und einen freien Ausgabeordner. Die Originale bleiben erhalten. Das Ziel des ersten Durchlaufs ist ein kontrollierbarer, sonnenzentrierter Film — nicht sofort jede mögliche Grafik.
Vor dem ersten Klick
Legen Sie eine Sicherung Ihrer Originale an. Wählen Sie eine zusammengehörige Folge: gleiche Kamera, möglichst gleicher Zoom, zeitlich richtige Reihenfolge. Ein zusammengeschnittener Film mit Landschaft, Titeln und wechselnden Brennweiten ist nicht dasselbe wie eine durchgehende Finsternisaufnahme. Das Programm kann Verdachtsfälle melden; es kennt aber nicht Ihre Absicht.
Schließen Sie andere speicherintensive Programme, wenn Sie große Bilder bearbeiten. Ein kleiner MP4-Film kann im Arbeitsspeicher sehr groß werden. Lassen Sie auf dem Projektlaufwerk und auf dem Windows-Laufwerk für temporäre Dateien ausreichend Platz. Ein schneller lokaler Datenträger ist für den ersten Versuch einfacher als ein Netzlaufwerk.
1. Aufnahmen auswählen
- Starten Sie SOFI-Assistent. Wählen Sie ausdrücklich Ein Video oder Ein Ordner mit Einzelbildern.
- Benutzen Sie die Auswahlschaltfläche rechts neben dem Quellfeld. Kontrollieren Sie anschließend den angezeigten vollständigen Pfad. Eine frühere Auswahl in der Liste ist kein Beweis, dass die gewünschte neue Quelle aktiv ist.
- Prüfen Sie den vorgeschlagenen Projektordner. Bei Bildern ist das der Unterordner
centering; bei Videos wird der Videoname ohne Erweiterung umcenteringergänzt. Eine für diese Quelle gespeicherte eigene Wahl hat Vorrang. - Existiert bereits ein Projekt, entscheiden Sie bewusst zwischen vorhandene Auswertung laden und neu berechnen. Ein neuer Ordner ist beim Vergleich verschiedener Einstellungen besonders übersichtlich.
2. Nur den gewünschten Videoabschnitt verwenden
Warten Sie, bis „Laden …“ verschwindet und die Vorschau bedienbar ist. Setzen Sie Bildanfang und Bildende so, dass etwa Vorspann und Abspann nicht zum Rechenlauf gehören. Die Auswahl ist bildgenau; sehen Sie sich die beiden Grenzbilder an. Die angegebene Dauer gehört zur Wiedergabe, nicht automatisch zur tatsächlichen Dauer der Finsternis.
3. Prüfen und ausrichten lassen
Bestätigen Sie die Quelle. Während der Verarbeitung zeigen Bildnummer, Gesamtzahl, Prozent, geschätzte Restzeit und Endzeit den aktuellen Teilschritt. Links sehen Sie das Original, rechts zunächst die Diagnose und später das ausgerichtete Ergebnis. Eine eingeblendete Randlinie ist nur eine Vorschauhilfe. Sie wird nicht in Ihre Originale geschrieben.
Ein vorläufiger Rand kann noch falsch sein. Achten Sie auf die Beschriftung: Die spätere Registrierung und Nachprüfung sind eigene Schritte. Die Zahl „technisch lesbar“ bedeutet nur, dass Bilder dekodiert werden konnten, nicht dass jedes Bild bereits als Sonne bestätigt ist.
4. Das Ergebnis ansehen
Spielen Sie den ganzen Film ab. Prüfen Sie besonders die ersten und letzten Bilder, enge Sicheln, den Beginn und das Ende einer Totalität, Wolken und Kamerasprünge. Schauen Sie anschließend auffällige Bilder einzeln an. Der Filmstreifen markiert das aktuelle Bild blau. Entfernen betrifft die Ausgabe, nicht die Originaldatei.
5. Exportieren
Wählen Sie Einzelbilder, Videos oder beides. Standard ist beides. Sonnen- und Mondvideos sind getrennt schaltbar. PNG-Einzelbilder benötigen deutlich mehr Platz als ein komprimierter Film. Nach erfolgreichem Speichern ist die Ausgabe fertig: Eine weitere Kopie oder die ausführliche Webseite ist ein zusätzlicher, freiwilliger Schritt.
Woran erkenne ich einen gelungenen ersten Versuch?
Die Sonne bleibt ungefähr am selben Ort, die Reihenfolge stimmt, es gibt keine unbemerkten schwarzen Ersatzbilder, und kritische Abschnitte sind nachvollziehbar gekennzeichnet. Kontrollieren Sie außerdem die Nachmessung und deren gültige Bildanzahl. Ein optisch ruhiger Film kann echte Formänderungen zeigen. Das ist nicht automatisch ein Zentrierungsfehler.
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