Quellen, Projekte und Bildgrößen
Video oder Bildordner?
Ein Video enthält eine gespeicherte Bildfolge mit einer Wiedergabebildrate. Der Assistent dekodiert diese Folge intern zu Einzelbildern; er schreibt deshalb nicht zwangsläufig einen vollständigen zusätzlichen Originalbildordner auf die Platte. Ein Bildordner enthält einzelne Dateien. Hier ist die Dateinamenfolge wichtig. Benennen Sie Folgen mit gleicher Stellenzahl, etwa bild_0001.jpg, statt einer unübersichtlichen Mischung aus 1.jpg und 100.jpg.
Ob ein konkretes Format eingelesen werden kann, hängt vom mitgelieferten Decoder und vom Dateiaufbau ab. Eine bekannte Erweiterung garantiert keine lesbaren Pixel. Insbesondere bedeutet das Auslesen eines FITS-Zeitheaders nicht, dass alle FITS-Datenwürfel oder speziellen Pixelformate unterstützt sind. Probieren Sie eine kleine repräsentative Auswahl, bevor Sie einen sehr großen Lauf starten.
Was gehört in den Projektordner?
Messdaten, Bearbeitungsentscheidungen, Zwischenergebnisse, Protokolle und Ausgaben. Die Quellaufnahmen müssen weiterhin erreichbar bleiben. Ein gespeichertes Projekt ist keine automatische Komplettsicherung aller Originaldaten. Wenn Sie Originale verschieben, kann die Wiederaufnahme an den alten Pfaden scheitern.
Wählen Sie möglichst für jede Serie einen eigenen Projektordner. Der Assistent merkt eine geänderte Projektwahl für die betreffende Quelle. Wenn Sie dieselbe Serie mit anderen Einstellungen vergleichen wollen, verwenden Sie einen neuen Zielordner und einen verständlichen Namen. Verwechseln Sie eine alte geöffnete Browserseite nicht mit dem zuletzt erzeugten Bericht.
Vorhandene Ergebnisse und Previous
Eine Überschreibungsfrage verlangt eine bewusste Entscheidung. Die Archivstruktur für ersetzte Ergebnisse lautet Previous/Previous_yyyymmdd_hhmmss/. Darin bleiben die ursprünglichen Datei- und Ordnernamen erhalten. Ein Archiv ist eine zusätzliche Sicherheit, ersetzt aber keine unabhängige Sicherung auf einem anderen Datenträger.
Unterschiedliche Bildgrößen
Der Assistent warnt vor unterschiedlichen Abmessungen und fragt, ob Sie fortsetzen möchten. Kleinere Aufnahmen werden auf einer gemeinsamen Arbeitsfläche mit Schwarz ergänzt. Die Pixel werden dafür nicht einfach größer gezogen. Der ursprüngliche gültige Bildbereich bleibt wichtig, damit eine abgeschnittene Sonne nicht durch neue schwarze Ränder scheinbar vollständig wird.
Diese Anpassung löst nur das Problem unterschiedlich großer Leinwände. Sie beweist nicht, dass der Sonnenmaßstab gleich geblieben ist. Wenn jemand ein Bild verkleinert, den Zoom verändert oder unterschiedlich nachbearbeitet hat, kann die Sonne unterschiedlich groß sein. Eine reine Verschiebung gleicht das nicht aus. Bestätigen Sie die Warnung nur, wenn Sie das Ergebnis anschließend genau prüfen wollen.
Überbelichtete Aufnahmen
Der Sonnenrand ist der steile Übergang von hell zu dunkel. Ein Leuchthof außerhalb der Scheibe ist kein größerer Sonnenradius. Bei Farbaufnahmen können getrennte Farbkanäle zusätzliche Hinweise geben; eine widersprüchliche Lösung bleibt unsicher. Sind alle Kanäle gesättigt oder ist der Rand von Streulicht überlagert, können verlorene Details nicht aus dem Nichts wiederhergestellt werden.
Was bedeutet „alle Bilder in Originalgröße“?
Die produktive Bearbeitung verwendet die gewählten Originalbilder und deren Pixelauflösung. Eine kleinere Bildschirmvorschau ist nur eine Darstellung. Falls Sie beim Zuschneiden ausdrücklich jedes x-te Bild wählen, gehört nur diese ausgewählte Folge zum Auftrag. Die Ausgabegröße kann sich außerdem durch den gewählten gemeinsamen oder vollständigen Bildbereich ändern.
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