Prüfung, Unsicherheit und Ausschlüsse
Vier verschiedene Aussagen über ein Bild
- Technisch lesbar
- Der Decoder konnte Pixel liefern. Das Bild kann trotzdem Landschaft, Text oder eine verdeckte Sonne enthalten.
- Gemessen
- Verwertbare Randinformation hat eine geometrische Position gestützt. Auch Messungen haben Unsicherheit.
- Rekonstruiert oder registriert
- Die Position wurde mithilfe anderer Bilder, einer Referenz oder eines Bewegungsmodells bestimmt. Das ist nicht dasselbe wie ein unabhängig direkt sichtbarer vollständiger Rand.
- Ausgeschlossen
- Das Bild wird aus einem dokumentierten Grund nicht für die betreffende Ausgabe verwendet. Ein fehlender Punkt im Diagramm darf dadurch nicht als perfekte Zentrierung gelten.
Häufige Ausschlussgründe
Eine technisch unlesbare Datei, ein Bild ohne verwertbare Sonnenaufnahme, eine am ursprünglichen Bildrand abgeschnittene Sonne, zu wenig belastbare Randinformation oder widersprüchliche Geometrie können einen Ausschluss verursachen. Zusätzlich kann der Benutzer ein Bild selbst entfernen. Welche Gründe im konkreten Lauf gelten, steht in dessen Bilddaten und Ausschlussübersicht. Nicht jede Wolke und nicht jede Totalitätsaufnahme muss automatisch ausgeschlossen werden.
Ein Ausschluss ist keine Aussage über den künstlerischen Wert des Originals. Er beschreibt, ob das Bild für die gewählte geometrische Verarbeitung verwendet wurde. Wenn ein schöner Wolkenabschnitt fehlt, untersuchen Sie den konkreten Grund und die Nachbarbilder, statt nur pauschal alle Qualitätsgrenzen zu lockern.
Warum gibt es keine universelle „Sicherheitsschwelle“?
Randlänge, Schärfe, Kontrast, Sättigung, Bildmaßstab und Modellübereinstimmung wirken zusammen. Ein Zahlenwert, der für eine große scharfe Scheibe gut ist, kann für eine schmale Sichel bedeutungslos sein. Nicht jede interne Prüfgrenze ist ein öffentliches Einstellfeld. Die Hilfe verspricht deshalb keinen vorhandenen Regler, wenn der aktuelle Dialog ihn nicht anbietet.
Nachmessung richtig lesen
Für ein überprüftes Zentrum mit Koordinaten x und y und den Sollpunkt x₀, y₀ lautet der Abstand √((x−x₀)²+(y−y₀)²). Er ist immer positiv oder null. Ein Linksfehler und ein Rechtsfehler gleichen sich hier nicht weg. Der Median beschreibt einen typischen Wert; das 95-Prozent-Quantil bedeutet, dass 95 Prozent der gültigen Abstände darunter liegen. Das Maximum zeigt den größten gemessenen Ausreißer.
Sehen Sie diese Zahlen immer zusammen mit der Anzahl gültiger, ungültiger und rekonstruierter Bilder. Werden gerade die schwierigsten Bilder nicht gemessen, kann ein kleines Quantil den Film zu gut aussehen lassen. Ein mittlerer X/Y-Versatz allein bewertet kein Zittern. Prüfen Sie außerdem die Kurven nach Bildnummer und einzelne starke Ausreißer.
Was Sie bei einem auffälligen Bild tun sollten
- Notieren Sie Quellbildnummer und Ausgabevariante.
- Vergleichen Sie Original und Ergebnis desselben Quellbildes, nicht einfach dieselbe Abspielsekunde zweier unterschiedlich langer Filme.
- Sehen Sie vorheriges und folgendes Bild an: Kamera verschoben, Wolke, echte Verformung oder Messfehler?
- Korrigieren Sie eine klare Translation manuell oder nehmen Sie das Bild aus der Ausgabe.
- Bewahren Sie das Projekt und das Protokoll für einen reproduzierbaren Fehlerbericht auf.
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