Geschwindigkeit, RAM und GPU
Warum Arbeitsspeicher hilft
Wiederholtes Lesen großer Originalbilder kostet Zeit. Wenn genügend freier RAM vorhanden ist, kann das Programm Bilder und bereits ausgerichtete Pixel zwischenspeichern. Der Bedarf richtet sich nach unkomprimierten Pixeln, nicht nach der kleinen Dateigröße eines MP4. Ein Farbbild mit 6000 × 4000 Pixeln benötigt schon ungefähr 72 MB bei acht Bit pro Kanal. 400 solche Bilder benötigen ungefähr 28,8 GB, bevor weitere Arbeitsdaten hinzukommen.
RAM-Disk
Eine RAM-Disk sieht wie ein Laufwerk aus, liegt aber im Arbeitsspeicher. Die Option bleibt ausdrücklich wählbar. Direkter freier RAM hat Vorrang; eine RAM-Disk ist eine weitere Cachemöglichkeit, kein Beweis für schnellere Berechnung. Windows-RAM-Laufwerke und überprüfte ImDisk-RAM-Kennungen werden erkannt. Eine normale Festplatte mit dem Namen „RAM“ wird nicht automatisch als RAM-Disk eingestuft. Der freie Platz wird vor dem Anlegen des Caches geprüft.
Warum trotz Grafikkarte CPU?
Grafikkarte, Bildverarbeitung und Videoencoder sind unterschiedliche Dinge. Ein vorhandener Grafikchip kann bestimmte Codecs oder große Bildabmessungen ablehnen. Deshalb wird lokal mit der tatsächlichen Ausgabegröße geprüft. Die CPU bleibt gewählt, wenn der GPU-Test fehlschlägt oder keinen ausreichenden Geschwindigkeits- und Qualitätsvorteil zeigt. Unter „Details zur Hardwareprüfung“ stehen der genaue Fehler, die Testzeiten und die Entscheidung.
Ein konkretes Beispiel ist eine H.264-Grenze von 4096 Pixeln Breite bei einem Encoder. Ein Original mit 4896 Pixeln wird deswegen nicht unbemerkt verkleinert. Ein anderer Codec kann andere Grenzen haben, muss aber ebenfalls lokal geprüft werden. Bereits passende Prüfergebnisse werden wiederverwendet und nach relevanten Änderungen ungültig.
Was wird mehrfach gelesen?
Referenzfindung, endgültige Randmessung und unabhängige Nachkontrolle haben verschiedene Aufgaben. Nicht jeder weitere Lesedurchgang ist eine erneute Zentrierung. Export verwendet die gespeicherten Zentren. Zusatzansichten teilen sich soweit möglich einen Decoder. Die gemeinsame Fläche ist ein Ausschnitt aus der vollständigen zentrierten Fläche und bekommt keinen eigenen Kreisfit.
Der Bericht erzeugt zusätzlich normierte Filme, Diagnoseansichten, Summenbilder und Vorschaubilder. Diese Produkte müssen tatsächlich kodiert oder geschrieben werden. Ihre Laufzeiten sind getrennt von der Zentrierung zu betrachten. Der entfernte frühere Stapelbild-Durchlauf wurde später nochmals ersetzt; die endgültigen Stapelbilder werden jetzt nur an der dafür zuständigen Stelle erzeugt.
PNG-Ausgabe
„Die Bilder sind schon fertig“ heißt häufig nur, dass die Mittelpunkte oder kleine Vorschauen fertig sind. Für verlustfreie PNGs müssen die Originalpixel verschoben und komprimiert werden. Ein RAM-Cache kann diese Arbeit teilweise vermeiden, benötigt aber viel Platz. Eine schwächere PNG-Kompression spart nicht auf jedem Rechner messbar Zeit. Die Ausgabe bleibt unabhängig davon pixelbasiert und wird nicht aus der kleinen GUI-Vorschau hochgerechnet.
Stand 1.30.0 · Handbuch und Suche · Download